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Oberdecks. Lurch die-Bretterwand/ welche Leu Feuerraumabsondert, ist nahe an jeder Seite des Schiffs ein Loch ge-bohrt, durch welches eine Röhre läuft, die schräg auf dieRinnen, welche das Lauffeuer enthalten, geleitet ist, umdieses anzuzünden-
Hinter dem Feuerraum wohnt die Mannschaft, und ganzzu hintcrst ist die Kajüte des Anführers. Ein solcher Dran-der wird mit io bi§ rc> Mann — gewöhnlich Freywillige —besetzt. Sobald das Signal gegeben ist, sich bereit zu ma-che», so werden die Tnterbakcn an die Enden der Segelstan-gen befestigt, die Röhren werden geöffnet, die Deckel derFcucrtonncn abgenommen, und im Feuerraum Werg, Späne,und andere leicht entzündbare Brennstoffe verbreitet, und vondiesen durch Lunten von Baumwollengarn, welche durch Wein-geist gezogen und mit feinem Pulver bestreut sind, in dieFcucrtonncn geleitet. Wenn nun der Brandcr im Stand ist,angesteckt zu werden, so sucht ihn die Mannschaft an einfeindliches Schiff zu bringen, so daß die Enterhaken sich indas Tauwerk desselben verwickeln; die EntcrdrcqM werdenhinüber geworfen, und die Mannschaft rettet sich durch einekleine, am Hintcrthcil auf einer Seite angebrachte Thüre,von welcher Stufen bis auf das Wasser angebracht sind, woein gutes Boot mit einer Kette und einem Hangschlosse befe-stigt ist, zu welchem der Anführer den Schlüssel bey sich trägt.Dieser nebst einigen Gehülfen steckt die nebe» der Thüre ausder Seite des SckiffS gehende Röhre, worin sich das Lauf-feuer befindet, an, steigt in das Boot, macht es los, ruderts» schnell als möglich davon, und überlaßt den Vrau-cr sei-nem Schicksale.