borde gelegt; diese müssen die Unbefahmen besteigen, indemsie auf die Raaparden treten, wo sie denn angewiesen werden,wie sie die Segel mit den Raabanden anschlagen oder los-schlagen, fest- oder losmachen, und mit den Reefbandenrefcn müssen. Wenn sie nun im Steigen und in diesen Hand-griffen einige Fertigkeit erlangt haben, s» läßt man sie dieseArbeiten oben verrichten. Man verfährt dabey mit vielerGeduld und Nachsicht, vorzüglich bey dem Veklettcrn derMasten. Auf solche Art werden sie allmäblig brauchbare Ma-trosen. Die Offiziere und Dekoffizicre müssen sie oft überLies oder jenes befragen, um zu vernehmen, ob sie sich bil-den und geschikter werden, und ob die Matrosen, denen sieanvertraut sind, sich dieses recht angelegen seyn lassen undihre Pflicht erfüllen.
Was die Uebungen mit dem Geschü; und Klcmgewehrbetrifft, so würde es wohl sehr überflüssig seyn, in eine um-ständliche Darstellung einzutreten, da die Behandlung des ei-nen und des andern mir sehr wenig von derjenigen abweicht,welche bey den Landarmeen eingeführt ist. Cs wird also hin-länglich seyn, sich auf diese Abweichungen einzuschränken,welche hauptsächlich von der verschiedenen Einrichtung derLafette, diese aber von der besondern Beschaffenheit des Lo-kals herrührt.
Die Anzahl der eigentliche» Konstab ein oder Artille-risten auf den Kriegsschiffen ist bey weiten, nickt hinlänglich,um das Geschü; in Thätigkeit zu sezcn, auch sind sie nichtdazu bestimmt. Ihr Auftrag beschränkt sich darauf, das Ge-schüz und alle seine Theile lind die dazu gehörige» Geräthein guten Stund und Ordnung zu sezcn und zu erhalten, die