so gut als' jene geübt, weil sie ohnedies auch bey Bewaffnungder Schlugen und bey Landungen gebraucht werden, umdurch sie die Marinier» zu uutcrstüzen und zu verstärken.Da nun leztere nicht eigentlich zum Hinaufsteigen angchal.tcn uns also nicht darin geübt wekdcn, deswegen auch die aufden Marsen weit heftigere Bewegung nicht wohl aushaltenkönnen, so zieht man ihnen hiezn die Matrosen mit Rechtvor, zumahl die Marse» so enge sind, dass nicht für vieleLeute Raul» und eS folglich besser ist, solche dahin zu stellen,die sowohl zu feuern als das Beschädigte herzustellen imStande sind.
Dritter Abschnitt.
Der Dienst auf der Rbcede.
Der Schiffskapitän, der zweyte Kapitän und der ersteLieutnant können als die Stabsoffiziere des Schiffs angesehenwerden, welche die Oberaufsicht und Leitung des Ganzen ha-ben, folglich sind sie nicht mit einzelnen Zweigen des Dienstsbeauftragt uud von der Wache bcsreyt.')
Die Scelieulnants hingegen lösen einander in denWachen und PiketS ab, so daß immer ein Offizier von ei-nein der beiden Quartiere auf den vorn ander» folgt. DerLieutnant, der die Wache bat, ist mit dem Dienst im Inner»des Schiffs beauftragt, hingegen derjenige, der das Piket bat,muß den äußern Dienst wahrnehmen, und löset den wachha-benden nach der Beendigung seines Dienstes ab, so wie erselbst vorher von demjenigen im Piket abgelöset wird, der ihmauch in der Wache folgt.
*) Auf den.französischen Kriegsschiffen werden alle Oder-offiziere zum Ltat-Major gerechnet.