Band 
Zweyte Abtheilung.
Seite
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einander gereiher sind, so daß die drey ersten und die dreylczten einander gegenüberliegen.

Der Zwischenraum der Kolonnen wird dadurch bestimmt,Laß das an der Svize jeder Kolonne segelnde Schiff das hin-terste der Nebenkolonne in einer solchen Richtung von sichhat, daß sie mit der Marschlinie einen Winkel von :r Gra-den zo Minuten macht. Da nun der Abstand eines Schiffsvon seinen beiden Beystchern bekannt ist, und gewöhn-lich eine Kabellänge beträgt, so darf man nur dir An-zahl der Schiffe kennen, um den Zwischenraum der Kolonnenzu berechnen. Der Unterschied des ZwischenraumS der Ko-lonnen bey einer großem oder geringern Anzahl von Schis-sen ist durch die Figuren 41 und gr deutlich dargestellt. Inbeiden liegen zwar die Schiffe glcichweit hintereinander, daaber in der leztern vier Schiffe in jeder Kolonne liegen,folglich die Linie, welche mit der Richtung der Kolonne ei-nen Winkel von rr Graden zo Minuten macht, nicht nurbis an LaS dritte, sondern bis an das vierte Schiff reicht,einen größer» Zwischenraum anzeigt, so sind auch die Kolon-nen weiter voneinander entfernt, als bey der erster» Figur.

Herstellung der Marschordnung in drey Kolon-ncn, wenn der Wind zwischen beiden Punktenbey dem Winde sich verändert, Figur;L.

Wenn der Nordwind nach Nordost dreht, so fallen dieSchiffe aller Kolonnen z Kompaß- und das Hinterste derLeiwärtSkolonne rr Striche ab. Lezteres steuert in die-scr Richtung, die mit der neuen Linie bey dem Winde ei«