Band 
Zweyte Abtheilung.
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«inen großem Zwischenraun, der Schiffe eben so lang al<die Feindliche auszudehnen, war aber nur ein scheinbare«Hülfsmittel ist, indem leztere da« Nämliche mit kleinemZwischenräumcn, folglich mit wenigerer Gefahr thu» kann;oder zwischen dem Hauptkorps und der Avantgarde ober derArriergardc in der Linie große Zwischenräume zu lassen, wel-ehe aber von selbst auf das Durchbrechen der Linie leitenmußten.

Figur 71. Dir Schiffe, welche durchbrechen sollen, unddie Stellen, wo es geschehen soll, werden durch die Signaledes Admirals bestimmt. Sie wenden bey dem Winde senk-recht auf die Windlinie, segeln durch die Zwischenräume,und wenden an der Lusseite wieder bey dem Winde, so daßsie und die übrigen ihnen im Kontramarsch nachfolgendenSchiffe den Wind -er feindlichen Linie gewonnen haben.Am Vortheilhaftesten läßt sich diese Lvoluzion ausführen,wenn das feindliche Hauptkorps durch seine beschädigten Schiffein Unthätigkeit oder Verwirrung gesczt wird; dann segelt einTheil des HauptkorpS der LeiwärtSflotte durch die da-durch entstandene Oeffnung und trennt die feindliche Linie,wodurch die Verwirrung vermehrt wir-, indem das Hanpt-korpS zwischen zwey Feuern ist, während dem die Avantgardeund Arriergarde zu sehr beschäftigt sind, um ihm bcystehcnzu können.

Figur 71. Uin die feindliche Linie »on der Windseite herzu durchbrechen, fällt das Schiff, welches dazu bestimmt ist,ab, segelt mit räumen, Wind schräg durch die Oeffnung unddreht wieder dicht bey dem Wind; die übrigen Schiffe fol-gen im Kontramarsch nach.