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Formarion der' RükzugSordnung.
Das stärkste, oder gewöhnlich das Admiralschjff, welchesdie Spize des Winkels machen soll, braßt gegen, um aufder Stelle zu bleibe»; die andern reihen sich auf beiden Li-nien bey dem Winde, sowohl an Steuerbords- als Bakbords-seite mit gehörigen Zwischcnräumen vom Admiralschiffe ab,und brassen gleich auf, wenn sie an ihrer Stelle sind; wenndie beiden von diesem entferntesten sich lciwartS auf die äus-sersten Flügel gelegt haben, so ist die Ordnung formirt, unddie Flotte steuert vor dem Winde mit vollen Segeln fort.Die schlechten Segler müssen so viel Segel bcysczen, als ihrschnellstmöglicher Lauf erfordert, die Bessern hingegen müssensich nach Jenen richten, damit die Ordnung nicht gestörtwerde.
Herstellung der Retraitordnung bey Verände-rung des Windes.
Da die Flotte in dieser Ordmmg ganz ober beynahevor dem Winde segelt, um ihre Fahrt zu beschleunigen, somuß sie bey jeder Veränderung des Windes in anderer Rich-tung steuern; dadurch wird aber die Retraitordnung, welchejederzeit mit dem Winde in dem fcstgesezten Verhältniß —nämlich vor demselben, — bleiben muß, gestört.
Figur 7Z. Wenn der Nordwind ändert und sich inWest sezt, so muß das Schiff an der Svize des Flügels un-ter dem Winde, ohne die Halsen zu verändern, nach Süd-südost wenden, sind die folgenden Schiffe segeln im Kontra-marsch nach; wenn das Admiralschiff die Stelle erreicht hat,wo die Evolution begann, lo fällt solches nebst diesen Schif-
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