«ahm io der größten Schiffe weg, und zwang die französi sche Flotte, die Küsten von Schottland zu verlassen. Dieswar das Werk einiger Städte, welche zum Schuz und zurAusbreitung ihres Handels Flotten ausrüsteten^ Diese glük-lichcn Seekriege gaben ihnen ein solches Uebcrgewicht i»,Sechandel, daß sie die erste handelnde Nazion im nördlichenEuropa wurden. Als der große Kampf um die Freyheitbegann, war die niederländische Flotte thätig und glüklicb,überfiel 1570 den Hafen von Bricl, vertrieb die Spanieraus Fli hingen und Veers und eroberte bald die ganzeInsel Wa lederen. Bis gegen i;8g hatte» die Holländeralle ost- und westindischen Waaren aus den spanischen undportugiesischen Häfen gebohlt; dann segelten sie selbst nachOst. und Westindien , schlugen die spanischen Flotten underoberten einen beträchtlichen Theil der spanischen und vortu-giesischen Bcsizungen. Auch in Europa waren die Hollän-der den Spaniern überlegen; sie gewannen verschiedene See-treffen, und der holländsche Admiral Piethein »ahm diereiche Silberstotte weg. Bald nach dem Frieden mit Spa nien brach der Krieg mit England aus. Fünf Seeschlach-ten und die Schiffahrtsakte der Engländer vernichteten bey-nahe den holländschen Sechandel. Im Jahr i6;g kam derfür Holland so nachtheiligc Friede zu Stande, dcmznsolgees England den Rang zur See und die Ehre der FlaggeauSdrükljch zugestehen mußte. Im Jahr iü;6 schifte Hol land eine Flotte in die Ostsee , um das belagerte Dan-zig zu entsezcn. iü?8 segelte der Admiral Maßen aar mitKriegsschiffen in die Ostsee und drang unter dem heftig-en Kanonenfeuer durch den Sund, schlug die eben so starke
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Zweyte Abtheilung.
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139
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