Band 
Zweyte Abtheilung.
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und mehrere Galeeren fortdauernd in See gewesen sey», umdie Küsten zu deken. Auch wurden beständig kleine Geschwa-der abgesandt, um die reichen Handelsflotten zu begleiten,und an den indischen Küsten zu kreuzen. Damahls war Por­ tugal eine Macht von, ersten Range. Im Jahr r;«c> warddieses Königreich von Spanien unterjocht, und alle seineglänzenden Eroberungen wurden spanische Besizungen, undals solche, durch Spaniens Feinde, beiden entrissen, »achund nach g-n große Schiffe weggenommen, und die portu-giesische Seemacht so ganz vernichtet, daß, als im Jahr 1640Don Juan lv. den Thron bestieg, derselbe kein einziges be-trächtliches KriegSfahrzeug fand.

In der ersten Halste des isten Jahrhunderts konntePortugal kaum ic, bis ir schlecht bemannte Kriegsschiffeausrüsten, und vermochte nicht einmal seine Küsten gegen dieafrikanischen Seeräuber zu schüzcn. Die Portugiesen, ehe-mahls die ersten Schiffer und Beherrscher der Meere, mußtenunter der Regierung des Königs Joseph E manuel aufsNeue die Schiffsbaukunst von andern Nazioncn erlernen.Der Minister Pombal begünstigte sie vorzüglich, und brachtehe wieder in Flor und ,ur Vollkommenheit. Unter allenNaziouen bauen die Portugiesen die dauerhaftesten Schiffe,was aber großentheils dem vortreflichen Bauholze sogarMahagouy, zugeschrieben werden muß.

Im Jahr 1796 ist in Lissabon ein Admiralitäts-Kol-legium errichtet, und mit der Verwaltung der Marine beauf-tragt worden, wodurch dieselbe nicht anders als gewinnenkann.