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Elementar-Taktik für die Reiterei, anwendbar für alle europäischen Truppen dieser Gattung / von L. B. v. Rottenburg
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238
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bloß mit einem gezogenen Pistole bewaffnet sind, die sichererpnd weiter schießen, als die gewöhnlichen. Ist der Schußgeschehen, mit oder ohne Effekt, so geht der Plänker nunmit der blanken Waffe, mit dem Säbel oder der Lanze,auf seinen Feind los, oder vertheidigt sich damit, ziehtsich so fechtend auf den ihn unterstützenden aus dem zwei-ten Gliede, und ladet sein Schießgewehr.

Bei den Plankern kommt es also wohl hauptsächlichauf die geschickteste Art zu schießen, zu fechten und aufgutes Renen an, um den Vortheil über den Feind zugewinnen.

Nach diesen Erfolgen geschieht das Gefecht des Plän«kerns entweder im Vorwärts- oder Rückwäxtsgehen; imersten Falle müssen die Reiter der zweiten Linie den derersten stets in der angenommenen Entfernung folgen, imletzten, aber erwarten sie das Rückwärtsgehen der vorder-sten, und ziehen sich alsdann auf eben die Art, auf dienun hinter ihnen seyenden zurück, bis durch Vorgehungdes Haupttrupps dem Plänkcrgefechte gewöhnlich ein Endegemacht wird. So bald hierzu das Zeichen gegeben wird,müssen sich die plänkernden Linien zu beiden Seiten wiederhinter die Schwadron ziehen, und mit möglichster Schnel-ligkeit und Ordnung den Zug wieder geschloffen bilden,um als Reserve oder zum Nachhauen und Verfolgen desuns entweder überwältigenden, oder von uns geschlagenenFeindes zu dienen. Öfters erfordern es aber die Bewe-gungen des Haupktruvps der Schwadron oder auch selbstdie Bewegung des Feindes, daß das Plänkern sich seit-wärts, rechts oder links ziehe, alsdann machen alle