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Elementar-Taktik für die Reiterei, anwendbar für alle europäischen Truppen dieser Gattung / von L. B. v. Rottenburg
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einzelne Reiter der Plänkerlinien die Wendung nach derangegebenen Seite hin, jedoch nicht ganz, sondern nur inder Achtelswendung, und setzen so das Gefecht fort.

Der den Plankerzug befehligende Offizier ist jederzeithinter der zweiten Plankerlim'e und hat einen Trompeterbei sich, um die nöthigen Zeichen nach den Umstandenund Erfolgen zum Vorwärts-, Rückwärts- oder Seit«wärtsgehen zu geben; erhalt er aber durch ein anderesZeichen vom Haupttrupp den Befehl und die Benachrich.tigung zur Beendigung des Piänkcrgefechts, so giebt ersolches an feine Linien, welche sich auf die oben angezeigteWeise fechtend hinter die Schwadron zur Sammlungzurückziehen.

Wenn mehrere solche Züge in Vereinigung zum Plan«kern für eine ganze Front eines Regiments oder Brigadefechten, so geschehen diese Zeichen von dem befehligendenStabsoffiziere aus der Mitte der Linie, und jeder Zugs«führer besorgt das seinige für seinen Zug.

Obschon es nicht möglich ist, daß jeder Schuß, undwenn auch gut gezielt wird, treffen kann, so muß dießdoch nicht hindern, daß stets während des Plänkcrns dasFeuern in der Linie erhalten wird, und unaufhörlich dieSchüsse fallen, um den Feind in Aufmerksamkeit zu erhal-ten und die Bewegungen des Haupttrupps dadurch'destomehr zu verbergen. Immer aber muß der Plänker seinPferd durch gutes Renen in der Gewalt zu bebakten suchen,und solches nie außer Athem kommen lassen, damit ernicht dadurch gefechklos und zu vorfallenden andern Be«Kimmungen unbrauchbar werde.