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Stammliste der königlich preussischen Armee seit dem 16ten Jahrhundert bis 1840
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der aufrührerischen Edelleute belagerte und zur Unterwer-fung zwang. Daß unter der Regierung Georg Wilhelmsdie Artillerie noch nicht sehr vermehrt war, erhellt ausdem Einflüsse, welchen die Kanonen Gustav Adolphs, aufdie Entschlüsse der Minister dieses Churfürsten, bei Erschei-nung des Königs von Schweden in der Mark, hatten.Auch bestand die ganze Artillerie, welche jener bei dem Zugenach Preußen im Zahre 1627 mitnahm, nur aus 11 Köp-fen. Unter der Regierung Friedrich Wilhelms desGroßen wurde anfänglich ein Theil der bis jetzt gehaltenenKriegsvblker abgedankt, oder dein Kaiser überlassen. Nurungefähr 2000 Mann Infanterie und 200 Reiter wurdenbeibehalten, und, nach Maaßgabe der Umstände, bald ver-mehrt, bald vermindert. Bei der Bataille von Warschau ,1656, befanden sich 20 Escadrons oder 10 CompagnienBrandenburgischer Cürassicre und 10 Escadrons Dragoner,nämlich:

3 Escadr. Leibregiment.

6 - Waldeck.

3 - Kannenberg.

2 - Ellcrs.

2 - Schöneich.

1 - Lesgewang.

2 - Fürst von Weimar .

1 - Brünell.

Die.Infanterie bestand aus:

2 Fähnlein (Compagnien) Kurfürstliche Garde.

11 - - Sparr.

8 - , Goltz.

12 - - Waldeck.

11 < - Siburg.

Dabei befanden sich 30 Stück Geschütze und 5 Haubitzen.

Aus einem in der Königlichen Plankammer befindli-chen alten, vermuthlich gleichzeitigen, Plane dieser Schlachtgeht hervor, daß die Dragoner zu Fuß in kleinen Truppsunter den Reitern des ersten Treffens vertheilt standen.Bei der Infanterie stehen die Pikcniere sämmtlich in der

Dragoner:

1 Escadr. Waldeck.3 - Kanih.

3 - Kalkstein.