Vorbericht.
S solte fast scheinen, daß ein Vorbericht zu diesem Buche untnöthig wäre, indem es sich von selbst lobet, und allerLobsprüche entbehren kan: Doch wollen wir nur etwas weniges von selbigem sagen.
Es war der Ruff von der Erfahrenheit und Geschicklichkeit in denKriegs- Wissenschafften des Marquis de Feuquieres so weit ausgebrei-tet und so fest gegründet, daß iedes Werck, so unter seinem Nahmen er-scheinen würde, nicht anders als ungemein wohl aufgenommen werdenkonnte.
Diesem allgemeinen Vorurtheil hat die Welt dieses Werck zu dan-cken. Man sahe hin und wieder stückweise diese Kriegs- Nachrichtenim Manufcript lauffen, und so unvollkommen als sie waren, so eifrigwurden sie gesuchet, ob sie gleich durch die Unerfahrenheit derer Copistensehr verstümmelt worden waren.
Dieser allgemeine Beyfall verursachete, daß etliche diese einzelneStücke zusammen sammleten, und, wie sie solche fanden, unter dem Ti-tul: Nachrichten vom Kriege; herausgaben, ohne sich zu untersteshen, den Nahmen des Marquis de Feuquieres vorzusetzen.
Dieses bewegte den Bruder des verstorbenen Autoris, des GrafenDon Feuquieres, das mit eigener Hand des Marquis geschriebene Ori-
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gina