Das Leben des Marquis von Feuquieres.
hieß Magdalena de la Fayette.) Er antwortete: Gut, ich gebe ihremSchwangern Leibe dasselbe Gehalt, was dieser gehabt hat.
Manaffe de Pas, ein Sohn Francifci de Pas und Magdalenæ de la Fayet-te, hat dieses Gnadengehalt so Jahre genossen.
Ludwig XV.dem wir ein langes Leben wünschen, welches voller Glückfeeligkeit sey, hat die Gnade gehabt, auf den Bericht Sr. Eminent des Cardinalsvon Fleury, einem Kinde, welches ein Großsohn des Marquis de Feuquieres,und ungefähr 4 bis 5 Monathe alt ist, eins von denen Gnadengeldern, die seinBater und Großvater gehabt hatten, zu bewilligen.
Manaffe de Pas, Marquis de Feuquieres, General Lieutenant der Kosniglichen Armeen, war zu dieser Ehrenstelle, durch eine lange Reihe vonKriegs- Diensten, gekommen. Er war zu wichtigen Verrichtungen gebrauchtworden, er wurde zum Commando der Armee erwehlet, und bestimmt, Thion-ville zu belagern. Er wurde dabey verwundet und gefangen genommen.
Man hält sich verbunden, seinem Andencken zu Ehren, den Verlauffdieses unglücklichen Tages zu erzehlen: man wird daraus erkennen, daß erdurch unvermeidliche Umstände dazu gekommen, und also nur unglücklich gewesen ist.
Jim Jenner 1639. forderte man ihn nach Hofe, und fragte ihn um seineMeynung wegen der Belagerung von Thionville. Man beschloß dieselbe;und vertraute ihm deren Vollziehung an. Man schickte ihn an die Grenzen,die nöthigen Anstalten dazu in aller Stille zu machen; und man versprachihm, nach dem Plan, der zu Dangu den 18. Merz gemacht wurde, eine Armeevon 30000 Mann.
Allein die unerwarteten Bewegungen im Piemontesischen, welche sichvon allen Enden dem Regiment der Herzogin von Savoyen wiedersetzten,1 veränderten dieses alles gar sehr. Der Herr de Noyers fragte den Marquisde Feuquieres in einem Briefe vom 21. April, was er davon dächte? SeineMeynung gieng dahin, man můste der Herzogin von Savoyen in möglichster Eil zu Hülffe kommen. Man hatte aber hierzu keine andere Armee inBereitschafft, als diejenige, die der Hertog de Longueville in Franche- Comtécommandirte. Man schickte einen Theil davon fort, der aber nicht andersersetzt werden konnte, als daß man diejenige vermindern muste, die zu derThionvillischen Belagerung bestimmt war.
Diese Überlegung verursachte einen Verschub dieser Belagerung. Manwar schon zufrieden, daß der Marquis de Feuquieres nur je eher je lieber indas Luxemburgische einrücken solte, um seine Armee so lange mit Aufhebungeiniger
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