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Geheime und sonderbare Kriegs-Nachrichten des Marggrafen von Feuquieres / Antoine Feuquières de Pas
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Nachricht von dem Kriege. Cap. XXIII.

ferner zu gebrauchen sind, wieder fortschicket, und an deren Stelle andere, ausden benachbarten Orten, wo man stehet, wiederum annimmt.

Wie er nun Wegweiser zu Fuß und zu Pferd hergeben muß, nachdemsolche von ihn begehret werden, so ist man besorget, demselben Mittel darzu-reichen, daß er einige Pferde halten kan, auch schaffet man ihm welche ausden benachbarten Orten. So forget man nicht weniger für den Unterhaltfeiner Wegweiser; und so offt der General zu Pferd steiget, muß er selbigenmit einem von seinen Wegweisern, der das Land, auf der Seite da der Ge-neral hinreitet, wohl kennet, allemahl begleiten, damit er jederzeit im Standesey, demselben solche Leute vorzuführen, die ihm von allem, was er wissen will, ge-nauen Unterricht geben können. Hiernächst soll er dem General von allem,was er bey den besondern Unterredungen mit den Leuten aus dem Lande undden Wegweisern in Erfahrung gebracht hat, Bericht erstatten, wie nichtminder wie weit es mit seiner Bemühung, Spionen zu formiren, gekommenfey.Im übrigen muß er gegen die Leute aus dem Lande, mit denen er umzugehen hat, freundlich und liebkosend seyn, damit er dem General Nutzenschaffen könne. Er stehet mit auf der Haupt- Rolle der Armee in Ansehungfeiner monathlichen Besoldung und seines Brodts. Sein Sold erstrecket sichalle 45. Tage auf 200. Francken, und täglich auf sechs Nationen.

Das drey und zwanzigste Capitel.

Von denen Verrichtungen des General- Wagen- Meistersoder dem Führer des Geräthes.

Cap. XXIII.

Je Verrichtungen des General- Wagen- Meisters bey derArmee bestehen vornehmlich darinne: Er begleitet denOber- Quartier- Meister, wann er sich hinbegiebet und die Marsch- Ruthen re-cognofciret, vifitiret die Wege und Strassen, welche die Equipages gehensollen, låsset hiernächst dieselben durch die Schanz- Graber zurecht machenund erweitern, und tråget Sorge für die Zugänge des Lagers, wenn die Ar-mee da stehet, so wohl in Ansehung der Fuhren, die dahin kommen, als auchder Futter- Knechte und Marsch- Tage. Ihm stehet es zu, alle Bagage in behörige Marsch- Ordnung zu bringen, da er denn bey der Kriegs- Caffe den An-fang macht, und nach diesem des Generals feine kommen lasset, darauf gehetiede nach ihrem Rang und auf dem Zug, darauf sie gehen soll: Er muß auchauf seinem Marsch Wegweiser und Schantz- Graber vor sich hergehen lassen,damit sie an den Orten, welche erweitert oder ausgebessert werden müssen, sofort arbeiten und achtung geben mögen, damit die Bagagen in der Ordnung,wie sie abgegangen, in dem Lager anlangen, auch nicht gestatten, daß solche

Ordnung