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Geheime und sonderbare Kriegs-Nachrichten des Marggrafen von Feuquieres / Antoine Feuquières de Pas
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Nachricht von dem Kriege. Cap. LVIII.

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von denselben wegzuweichen, auch so gar wenn sich die Armee schon darvon entfernet hat: daraus denn mithin folget, daß der Acker- Bau liegen bleibet, und dasLand, bey der Fortsetzung des Kriegs, dergestalt verwüstet wird, daß die nachfolgenden Jahre ein grosser Mangel an Fütterung erscheinet. Diese Sorgfaltverdienet wohl, daß der commandirende General gar ernstlich darauf dencke.Auch wolte ich gerne, daß man auf die Erhaltung des Zimmerholzes eben so sehrbedacht wäre, und den Musquetirer und Neuter nöthigte, sich des Einreiffens derGebäude zu enthalten, wenn man sie nach dem Holh eben so wie auf das Strohausführen liesse, wie ich alleweile gedacht habe, und selbige darbey anhielt, daßsie sich mit dem trockenen Brenn- Holz, welches sich in einem Land befinden kan,begnügen und dieses brauchen müsten, das andere, so sie abhieben, damit brennend zumachen. Zwar weiß ich wohldaß man mir sagen wird, daß die Beobachtung dieser Disciplin einen grossen Fleiß und Mühe erfordert, und ich gestehesolches gerne; allein sie bringet auch, in der Fortsetzung eines Kriegs, für eineArmee sehr grosse Vortheile, indem sie hindert, daß das Land nicht verlassenwird, und die Felder nicht ungebauet liegen bleiben. Der Landmann dencketnicht, daß er alle Jahre unglücklich seyn, und die Armee auf seinem Feld und inseinem Haus auch das kommende Jahr sehen werde, sondern wenn er dieses nochim Stande findet, daß er es bewohnen mag, so bauet er das Land und glaubet,daß er einerndten will; welches er aber gewißlich nicht ferner thun kan, wenn ersein Haus verwüstet antrifft.

Cap. LVIII.

Das acht und funfzigste Capitel.

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Von den Zufuhren.

Eil die Armeen nicht lange für sich bestehen können, sondernmit allem, was täglich aufgehet, unaufhörlich versehenwerden müssen, so ist es von dem General klüglich gehandelt, wenn er in der Fesftung, welche der Armee am nähesten lieget, die Fuhren zusammen kommen lasfet. Daher muß er dem Commendanten anbefehlen, daß er beständig Auf-sicht habe, damit die Wege von den kleinen feindlichen Partheyen gesichert seyn,weil sich diese in die Hölzer verstecken, und die Waaren, so zu der Armee gehen,nach einander wegnehmen können. Auch sollen diese kleinen Partheyen mehrfür Straffen- Rauber, die sich zusammenschlagen, als für rechte Kriegs- Parstheyen angesehen, und mit Strenge tractiret werden.

Wann nun die Zufuhr bereit ist, hat der General dafür zu sorgen, daßsolche sicher in sein Lager komme. Die Gelegenheit des Landes, oder seineEntfernung von der Stadt, daraus die Zufuhr abgehet, oder auch wohl dieNahe oder Ferne des Feindes, richten den Unterschied der Beschaffenheitund Starcke der Geleite ein, welche denn so wichtig seyn können, daß es sichsid Erster Theil.schon

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