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es sich ausdehnte, und nach Willkühr hauste. MitBlitzesschnelle erschien der Befreier. Bloß von seinerEavallerie begleitet. schlug er bei Fehrbcllin die ge-fürchtcten Schwede» gänzlich, und eroberte nun, inVerbindung mit Daunewark, daS ganze schwedischePommern. Einem 1677 in Ostpreußen eingefallenenschwedischen Deere ging es nicht besser, und nur Frank reichs drohende Einmischung konnre den Schweden dieVerlornen Provinzen wieder verschaffen. Der Churfürststarb 1Ü88. Europa nannte ihn willig den Kroßen.
Die von dem Churfürsten Friedrich Wilhelm demGroßen, 1688, hinterlassenen Truppen bestanden:
1) 3 » Z 5 Bataillonen Infanterie. (Jetzt Regnn»Nr. 1 bis ig.) Namentlich:
2 Bat. Barfuß.
2 — Jieten.
Prinz Curland.Belling.Anrenne.Pollnitz. *Ebrneaud. *Briquemault.
6 Bat. Garde.
2 — Chnrfürsiinn.
2 — Churprinz.
2 — Prinz Philipp.
2 — Anhalt2 — Dbrflmg. *
2 — Dvlstein-Beck.
2 — Spähn. *
2 — Dönboff.
Von diesen 75 Bataill. wurden kurz vor seinem Todedie mit einem * bezeichneten Bat. theils untcrgesteckt,theils reducirt, und es blieben nur »och 2y Bat., jedes4 Comp. stark, übrig, von welchen noch 26 in der Armeesind, als: bei Nr. r bis 5. bei jedem 2 Bat.; beiNr. 6. 1 Bat.: bei Nr. 7 bis 12. bei jedem 2 Bat.;bei Nr. rg. , Bat.; bei Nr. ig. 2 Bataillone.
2) In g2 Escadr. Kürassiere. ( Jetzt Reg. Nr. 1 bis 6.)2 Escad. Garde dü Corps.'*' z Escad. Ddrfling.
2 — Grand Mnsguct. Z — Briquemault»
i — Gren. zu Pferde. , Z —
7, — Lcibregiment. Z —
3 — Churprinz. Z —
g — Anhalt. -
Span
dü Dämel.Lnttwitz.
Pr. Deinrich vonSachsen-Barby.
Dievon stehen noch 25 Escaor. bei den RegimenternN. 1. 2. z. 5 und 6., bei jedem 5 Escadrons.