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4 Comp. Ansvach, jetzt Drag. Reg. N. i u. r.
4 — Dörsling, — — — — Z u. 4.
4 — Panwitz, — Kür. — — 12.
4 — Albe, — — — — 7.
Unter der Regierung Friedrichs!, Königs vonPreußen, wurde die Zahl der Kricgsvdlker, je nachdemdieser Fürst mcbr oder weniger tzülfsgclder von andernMachten zog, bald vermehrt, bald vermindert. Beiseinem Absterben bestanden solche aus Z8 BataillonenInfanterie, Z2 Schwadronen oder 10 RegimenternKürassier, 24 Schwadronen oder 6 Regimentern Dra goner , 18 Garnison - Compagnjeen, und ungefähr ZooArtilleristen, welche zusammen nicht viel mehr alsZoooo Mann ausgemacht haben können. Indessengingen wahrend dieser Regierung eine Menge Verände-rungen in den militärischen Einrichtungen vor. Zuerstwurden die Piken abgeschafft, und dagegen, zu der Ver-tbeidigung und Beschützung des Fußvolks gegen dieReiterei, die sogenannten spanischen Reiter eingeführt.Dann wurden die Musgueten mit der eigentlichen Flintevertauscht, und die Truppen nicht höher als 4 Glie-der gestellt. Aber sie waren ungeheuer belastet. Außerihrem Gewehr und ihren Waffen, mußten sie ihreMantel, Zelter und spanischen Reiter selbst tragen.Die Reiterei erhielt mehr Gleichförmigkeit; die Reiterbekleideten und bewafnelen sich nicht mehr jeder selbst,sondern bezahlten, um in den Dienst zu kommen, etwasGewisses und erhielten dafür alle ihre Bedürfnissevon dem Staate. Auch fing mau an, vorzugsweise,auf große Leute zu sehen. Der Markgraf Philippgab das erste Beispiel davon, und der Fürst von An-halt folgte diesem Beispiele. Zugleich legte der letztereden Grund zu der strengen Männszucht und Unterord-nung, wodurch das preußische tzeer sich so lange aus-gezeichnet hat, und worin immer vorzugsweise dieStarke der stehenden tzcere bestellen wird. Das Inge-nieunvesen gelangte zn größerer Vollkommenheit. Mag deburg und Wesel sind beide unter dieser Regierung be-festigt worden. Eben so sehr wurde durch die Feldzüge,welche die preußischen Truppen, unter dem Prinzen