Kenntniß der Baumaterialien; von dem Basalt. 31
im Departement des Jura, und bei OliLtellersnlt, im DepartementVicnnc. Von der zweiten Art trifft man in der Umgebung von Paris ,und zu HonIIiec bei , im Departement des Eure.
Diese Steinart als Bruchsteine zerlegt und mit Mörtel gemauert,giebt ein vorzügliches Mauerrvcrk, weil der Mörtel sich stark darananhängt und in alle Höhlungen so eindringt, daß er einen dauerhaftenVerband bildet.
Der Mühlstein, den man zu Paris verarbeitet, kommt von derGegend von Oorbeil, wo er sich auf 1 — 2 Fuß Tiefe in der Erdebefindet; die Landleute ackern ihn bei der Bearbeitung ihrer Felderheraus und machen Haufen davon, die sie wagenweise an Händlerverkaufen, die ihn sodann nach Paris schaffen.
Von den gemengten Gebirgsarten.
Diese Gcbirgsarten sind aus einem Gemenge von verschiedenenBruchstücken von Steinen mancherlei Natur zusammengesetzt, die untersich stark miteinander verbunden sind und Massen von der größtenHarte ausmachen, wie z. B. die Granite und Porphyre.
(Zu ke» gemengten Gel'irgsarten rechnet man ferner denGneus, denGlimmerschiefer, den Sienik, te» Grünstem, die gemeine Grauwakke,den Traft und den römischen Tuff oder Puzzolane.)
Anmeik. d. Uebers.
Zweiter Artikel. — Aeltere und neuere Basalte.
Wir haben im vorigen Artikel die Stoffe in ihrer mineralogischenOrdnung dargestellt, welche die neueren Lithologen (Steinkundige)unter der allgemeinen Benennung von Steinen begriffen haben. Ob-gleich diese Ordnung eigentlich die Reihenfolge bei ihrer einzelnenBeschreibung auch hätte bestimmen sollen, so haben wir es doch vor-gezogen, sie nach dem Grade von Verdienst zu ordnen, den sie denWerken der Kunst im Verhältniß zu der Schwierigkeit ihrer Bearbei-tung geben, und nach dem Rang, den ihre Eigenschaften ihnen beiden Combinationen der praktischen Baukunst anwiesen.
Von dem antiken Basalt.
Der Basalt, welcher nach Plinius von Ober-Aegypten oderThebais kam, ist eine Art schwarzgrauer und manchmal grünlicher