40 Kenntniß der Baumaterialien; 1. Abtheil. 1. Kap.
es ist mit Basreliefs verziert, die einen Löwen und drei Kinder mitFruchtengchängen, ein Gefecht zu Pferd und Gefangene darunter vor-stellen.
In der St. Johannis- und St. Pauls-Kirche ist der Altar desheiligen Saturnins aus einem schönen Grabmal von Porphyr verfertigt,in dem der Leib dieses Heiligen ruht.
Der Hochaltar der Kirche Santa Maria-Maggiore ist aus einemantiken Grabmal von Porphyr zusammen gesetzt, dessen Lange 7 Fuß(2 Meter 274 Millimeter), dessen Breite 3 Fuß 10 Zoll (1 Meter245 Millimeter) und dessen Höhe 2 Fuß (650 Millimeter) beträgt.
Das Grabmal des Karl Marrate, welches in der Rotunde der Bäderdes Diokletian sich befindet, die einen Theil der Kirche der heiligen Mariader Engel ausmachen, ist mit einer antiken Urne von Porphyr geziert.
Das Grabmal des Grafen von Caylus, das anfangs in der Kirchevon St. Germain-l'Auperrois stand, kam von dem Pallast Verospi zuRom ; es wurde von Herrn Bouret angekauft und von ihm an den Hrn.Grafen Eaylus abgetreten, der die Beschreibung davon in dem 8. Theilseiner Alterthumsforschungen gegeben hat. Es ist dies nach Hrn. Lalandedas einzige Grabmal von Porphyr zu Paris .
In der Kirche des heiligen Nikolaus im Gefängniß, bei dem Platzvon Montanara ist an dem Hochaltar ei» ehemaliges Grabmal ausschwarzem Porphyr, worauf zwei aegyptische Köpfe in erhabener Arbeitangebracht sind. Dieser Porphyr ist deswegen merkwürdig, weil manglaubt, es sey der Einzige seiner Art.
Im Kloster des heiligen Apollinar zu Ravenna ist das Grabmal desKönigs Theodorich, das aus einer Kufe von Porphyr von 8 Fuß (2 Me-ter 509 Millimeter) Länge und 4 Fuß (1 Meter 299 Millimeter)Höhe und eben so viel Breite besteht und aus irgend einem antikenBade herkommt.
Die Kufe des Königs Dagobert, welche einst in St. Denis war,hatte 5 Fuß 3 Zoll (1 Meter 705 Millimeter) Länge und 2 Schuh2 Zoll (705 Millimeter) Breite und 16 Zoll Dicke (433 Millimeter).Dagobert ließ sie aus Poitiers kommen, wo sie als Taufstein gebrauchtwurde.
Es giebt viele Büsten von ehemaligen Kaisern aus Porphyr, sowiemehrere Figuren, unter andern das antike Rom des Capitels.
Nach aufmerksamer Betrachtung dieser verschiedenen Arbeiten mußman mit Erstaunen anerkennen, daß diese Masse zu den Arbeiten