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Erster Band.
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44 Kenntniß der Baumaterialien; 1. Abtheil. 1. Kap.

oder 208,000 Kilogramme, vorausgesetzt, daß es wie die Obelisken ausGranit gearbeitet gewesen sey.

Was das andere zum Tempel der Latona gehörige Gebäude betrifft,so scheint der griechische Text Herodot's zu sagen, daß die vier Mauernaus Einem Stein bestanden seyen, der wie ein Trog ausgehöhlt war.2» diesem Fall hätte man einen Block gebraucht, dessen kubischer Inhaltmehr als 64,000 Ellen, und dessen Gewicht 22,000,006 Pfund oder11,000,000 Kilogramme gewesen wäre, und setzte man voraus, daß der-selbe erst, nachdem er ausgehauen war, fortgeschafft wurde, so würdesein Gewicht immer noch mehr als 0,000,000 Pfund oder 4,500,000Kilogramme betragen haben.

Die merkwürdigsten Arbeiten nach jenen Denkmalen, die heut zuTage nur durch die Erzählungen der alten Geschichtschreiber bekannt sind,sind die Obelisken, welche die Acgyprer aus Granit verfertigt habe»; sieallein sind nach so vielen Jahrhunderten beinahe unversehrt geblieben undgrößtentheils noch entweder in Aegypten auf den Plätzen, wo man sieaufgestellt hatte, oder in Rom , Constantinopel und andern Orten zusehen, wo sie die Römer später hinbrachten.

Wir haben die vorzüglichsten Obelisken nach der Reihenfolge derGröße in der nächstfolgenden Tabelle vereinigt, wobei wir sowohl denSchriftstellern, die davon Erwähnung gethan haben, als den Maaßen ansolchen, die noch stehen, gefolgt sind ').

1) Diese Obelisken sind nach einem und demselben Maßstab auf der t.Kupsertafel dieses Bandes und des Werkes abgebildet.

Figur XV" stellt in größerem Maßstab das Basrelief vior, das aus einerSeile des Fußgestells an dem Obelisk von Constantinopel ausgearbeitet ist, nuddas sich auf die, zur Aufrichtung dieser Nadel, angewandten Mittel bezieht.Cs ist in der 2. Abtheilung des 9. Buches, welche von der Fortschaffnng derMaterialien handelt, weiter davon die Nede, wie auch von der Errichtungdes Obelisks auf dem Petersplah und anderer von denPabsten in Nom errich-teten Obelisken.

Figur VU" stellt die mit doppeltem Schwalbenschwanz in Granit bewerk-stelligte Schlnßoerbindung vor, die Dominikus Fontana erfand, um die dreiStücke des Obelisks von Konstans mit einander z» verbinden, welcher vondiesem Architekten von der Johanniskirche im Lateran unter Pabst Sirius Vaufgestellt wurde. Anmerk. d. Vers.