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Erster Band.
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141
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.'.irnntiüf: der Baumaterialien; von den Lehnlsteinen. 141

Dnroii »utem Oraeei »ppel-liiut pulmuiu, ipioä imineriiin,I»tio llraece öcopoi^ sppellatnr:i<I »utem 8emper xeritur permsuus pslnnim.

It» i^uoll est ijuoguoverzu»guinijue pslmorum, pentuiloron;<juoil gustuor, tetrsüoronllicitur.

Lt i^use sunt publiea Opera,pentailoro, guae privat», telrs-»loro 8truuntiir.

k'iunt »utem cum Iris lateri-b»8 8emi-Iatere8, «jui cum 8tru-untur, un» parte Isteridu» orrli-ne8, alter» 8emi-latere8pomintur.Lr§o ex utrsgue parte a«l liaesmcum »truuntur, alterni8 eorii»pariete» aUiZantur; et meilii la-teres »upr» cosAment» eollocati,et krmitatem, et 8peciem ksvi-unt utrsgue parte non invenu-8tam.

»ihrer Häuser. Sie unterscheiden»selbige durch die Namen tetra-»iloroii und pentaäoron. Die»Griechen geben der flachen»Hand, Querhand den Namen»iloron, es bedeutet bei ihnen»aber auch ein Geschenk, weil»solches gewöhnlich auf der flachen»Hand dargebracht wird. (Der»Lchmstein nun, welcher fünf»Querhände ins Gevierte hat,»heißt keiitailoron, und der, wel-»chcr vier hat, 'ketrsiloron.)»Aus Pentadoron werden öffent-»lichc, aus Tetradoron aber Pri-»vatgebäude erbaut

»Von diesen zwei letzten Arten»fertigt man auch halbe Srcine.»Bei dem Aufmauern legt man»wechsclsweise auf jede Seite der»Mauer einen Stein und einen»halben Stein nach dem Mauer-»Haupt, so daß, wenn die Schich-ten auf jeder Mauerseite genau»nach der Schnur gelegt sind, die»Steine im Innern der Mauer»sich verbinden, und da man stets»Bedacht darauf nimmt, daß der»Steine Mittel allemal auf eine»senkrechte Fuge treffe, so ergiebt»sich aus dieser Anordnung nicht»allein eine große Festigkeit, son-dern auch ein gefälliges Ansehen."

t) August Rode in seiner Übersetzung Vitruvs macht die Bemerkung,daß derselbe der Dicke der Lehmsteine nicht erwähne. Die Alten, sagt Rodeferner, machten die Lehmsteine dünn, nicht viel dicker, als Dachsteine, wie manaus alten Ueberbleibseln sehe. Hr. Rändelet widerlegt aber diese Behauptungim Nachfolgenden. Anmerk. d. Uebers.