512 Anhang. Obelisken Rvm'S, Pamphilischer rc.
nen-Verzierung: er hatte ihn mit einem 23 Palmen hohen Untergestelleaus Syenit auf einen Fels von Travertin gestellt, durch den man aufallen 4 Seiten schauen kann. Aus der Höhle kommen ein von Laz.Morelli verfertigtes Pferd und ein Löwe — Sinnbilder von Europa und Afrika — hervor, um zu trinken. An den Felscckcnspitzen dieFlußgötter Donau, Ganges, Nil , Laplata aus Marmor; über demHöhleneingang und aus des Obelisken Spitze steht das PamphilischeWappen Jnnoccnz X. Im Jahr 1051 war das ganze 130 Palmenhohe Werk mit den Inschriften an den 4 Seiten des Fußgestelles voll-endet. (S. Encyclvp. v. Ersch -c. Zusatz d. Uebcrs.)
Barberinischer Obelisk.
XXII. Dieser aus röthlichem Syenit bestehende Obelisk liegt ineinem der Höfe des Barbcrinischen Pallastes (nach Andern beim neuenSpazierweg auf dem Monte Princio), und ist in 3 Stücke zerbrochen.Seine Länge beträgt 41 Palmen oder 28 Pariser Fuß 2 Zoll 3 Lin.(0 Met. 150 Millim.), seine untere Dicke 4 Palmen oder 2 Fuß9 Zoll (0,893 Millim.) und seine obere 3 Palmen oder 2 Fuß 0 Zoll6 Linien (0, 690 Millim.); seine Schaftseitcn sind mit Hieroglyphenbesetzt. Er wurde aus den Trümmern eines Circus hervorgezogen,der von dem Kaiser Heliogabal erbaut und von Aurelian been-digt wurde, der ihn daselbst aufstellen ließ. Man sagt, es sey einervon denen, welche Ramcsses oder sein Vater Sothis hatten ferti-gen lassen. Bis heuriges Tags ist noch unter keinem Papst die Rededavon gewesen, diesen Obelisken ausbessern oder aufstellen zu lassen.
Mahutischer Obelisk, gegenwärtig auf dem Pantheon-platze errichtet.
XXIV. Dieser Obelisk ist nur das Bruchstück eines größeren, derunweit der Ruinen eines Tempels der Minerva oder Isis gefundenwurde. Mercati sagt, daß wenn man 2 andere Bruchstücke diesesObelisken vereinigte, die man zu seiner Zeit zum Grundbau benach-barter Bauten verwenden sah, ihre Länge niehr als 45 Palmen be-tragen habe. Das aufdcm Panthconplahc — ckellu llot<i»»Ia—
aufgestellte Stück ist 27 V- Palmen oder 18 Pariser Fuß 10 Zoll10'/- Linien (0 Met. 141 Millim.) lang und seine untere Dicke be-trägt 3V- Palmen. Er ist mit Hieroglyphen besetzt.