Band 
Erster Band.
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516
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516 Anhang. Obelisken zu Konsiantinopel.

Obelisken folgendes: Julian erfuhr, daß zu Alcrandrien unbeachtetein Obelisk am Ufer liege, den nach Konstantinopel zu bringen Kon-stanz befohlen hatte, und bot dafür Alerandrien zum Gegengeschenkeinen ehernen Koloß. Er kam ans Land von Athen , dann erst 390auf Befehl Theodosius des jungem durch Proclus nach Konstantino-pel , und zwar unten zerbrochen. Zusatz d. Uebers.)

Obelisk zu Arles .

XVII. Dieser aus ägyptischem Granit bestehende Obelisk ist,glaube ich, der einzige in Frankreich cxistirende; er hat keine Hierogly-phen. Seine Höhe beträgt 47 Fuß oder 15 Met. 267 Millim., un-ten ist er 7 Fuß (2 Met. 273 Millim.) dick. Er wurde um dasJahr 1389 beim Nachgraben in den, an der Rhone liegenden Gärtender Augustiner von St. Rcmy gesunden, wo, wie einige behaupten,ehemals ein Circus gewesen sey, in welchem der Kaiser Konstanz imJahr 354 die Spiele feiern ließ: vielleicht hatte er selber ihn aufstellenlassen. Karl IX. hatte das Projekt gehabt, ihn wieder aufstellen zulassen, aber die Umstände erlaubten es ihm nicht. Im Jahr 1676wurde er auf den Platz vor dem erzbischöflichen Pallaste geschafft, woer aufgerichtet wurde: auf seine Spitze stellte man eine himmelblaueKugel mit den Wappen Frankreichs , darüber eine Sonne, das stolzeSinnbild Ludwigs XIV., zu dessen Ehre man ihn errichtete. Aufjede der 4 Seiten des Fußgestells wurden pomphafte lateinische In-schriften eingehauen, die Pellison verfertigt hatte.

Dieser ungefähr 2000 Centner schwere Obelisk wurde durch 8Schiffsmasten und 8 Haspel, welche mit Seilen, Flaschenzügen undRollen versehen waren, in die Höhe gehoben. In einer ViertelstundeZeit war er frei in die Luft gehängt und auf sein Fußgestcll gesetzt.

Obeliske, welche sich derzeit in Aegypten befinden.

XII. Im nördlichen Theile der alten Stadt, mitten zwischen derneuen und dem kleinen Thurme Pharillon sind 2 Obelisken aus ro-them Syenit, die mit Hieroglyphen besetzt sind: der stehende dieserbeiden Obelisken führt den Namen Kleopatra-Nadel, und hatnach den letzten Messungen der französ. Künstler, die nach Aegypten geschickt wurden, von dem untersten Punkte der Standfuge bis zuräußersten Spitze eine Höhe von 62 Fuß 10 Zoll oder 20 Met. 410'/«Millim. (nach Jomard beträgt die Länge vom Sokel bis zum Py-