Erklär. Aliinrrl'. d. Kupfer. Steinerne Säulen. 527
und dem anliegenden Berge fort, und ist an mehreren Orten, unterandern zunächst vor der Stadt geöffnet. Daselbst ist ein Stein liegengeblieben, der auf 3 Seiten bebauen Och 2" lang, Ich 3" breit und,2' 10" dick ist.
Der große Sonnentcmpcl in dieser Stadt war aus diesem Steineerbaut: die Säulenschäfte, mit denen er umgeben war, bestanden aus3 — 4 Stücken bei einer Höhe von 38' und bei einem Durchmesservon 7 Fuß. Die Saulcnstücke sind unter sich durch eiserne Achsen ver-bunden: diese Achsen erfüllen ihren Zweck so gut, daß mehrere Säu-len im Fallen nicht aus ihren Fugen gewichen sind.
VII. Säule des Portikus der Genovevenkirche zu Paris : dieseSäulen, wovon 18 freistehend und 4 mit der Stockmaucr verbundensind, haben einschließlich der Base und des Kapitäls 58' 2" 0'"l 18 Met. 951) Höhe; sie sind aus 50 Schiebten konstruirt, wovon53 für den Säulenfuß und Schaft bis ans Astragal aus hartem Stein,und 3 für das Kapitäl aus weichem Stein bestehen. Ihr Durchmes-ser beträgt 5' 0" oder 1 Met. 786 Millim.
XXIII. Diese Abbildung dient zur Erklärung dessen, was S. 04über die Marmorbekleidung des in Rom unter dem Namen des Bo-gens der Goldschmiede bekannten Denkmals gesagt worden ist.
Dritte Kupfertafel
Gestalt und Einrichtung der bei den Alten gebräuchlichen Lehmsteine:neues Verfahren kür die Dereitungsart derselben.
6. Tetradoron der Griechen; würfelförmiger Lehmstein, von demjede Seite 4 Doron oder Palmen ins Gevierte hat, was 2 Fußröm. und 22 Zoll (590 Mill.) Pariser Maaß gleich kommt.
O. Pentadoron der Griechen: ebenfalls ein würfelförmiger Lehm-stein, von dem jede Seite 5 Palmen oder Doron ins Gevierte hat,die 2'/i röm. Fuß oder 27'/2 Par. Zoll (745 Mill.) gleich sind.
0. Halber Tetradoron: Lehmstein von 4 Palmen einerseits und2 Palmen andererseits ins Gevierte.
I?. Halber Pentadoron: Lchmstein von 5 Palmen einerseits und2'/r Palmen andererseits. — Der Didoron, dessen Gebrauch den Grie-chen und Römern eigen war, hatte 2 Doron oder Palmen (1 röm.