Band 
Zweiter Band.
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Viertes K a v i t e l.

Von den Kellerhälsen (Decente!,).

^-Ilcnn dne schiefe Lage eines Gewölbes, das einem andern begegnet,von oben Nich unten gerichtet ist, so giebt man ihm den Namen Kel-lcrhals. Sc sind die Gewölbe, welche man über Kellertreppen oderauch unter Treppen anbringt.

Gercder Kcllerhals an einem Tonnengewölbe.

Man Hit durch die Fig. 1 und 2, Tasel XXXIX, einen tonnen-sörmigen Kellerhals dargestellt, der rechtwinkelig auf ein größeres,horizontales Tonnengewölbe stößt.

Die Hocizontalprojcctionen dieser Werke in Hausteinen sind aufdie nämliche Art entworfen, wie die vorhergehenden. Es muß indessenbemerkt werden, daß die Projektion des kleinen Gewölbes, Fig. 1,statt, wie in den vorhergehenden Beispielen, die wahre Länge der Fu-gen auszudrücken, sie hier, wegen seines durch das Profil, Fig. 2,angegebenen Hanges, nur verkürzt darstellt. Deßhalb ist in diesemFalle die Entwickelung der Schablonen der inneren Gewölbflächen undder Fugen eine Ausdehnung ihrer Horizontalprojection in Fig. 1 nachdcrLange und Breite. Die wahren Breiten ergeben sich auf dem gera-den Bogen L, s, I), c, <1, e, t, x, Ii, X für das kleine Gewölbe und sinddie nämlichen, wie in den Figuren 4 und 5, dagegen auf dem BogenO, 4, 3, 2, 1, Fig. 3', für das halbe große Gewölbe. Die Längensind aus dem Profil, Fig. 2, genommen.

Fig- 7 stellt die Form des ersten, dem Winkel 8, Fig. 1, ent-sprechenden Gewölbstcins vor; Fig. 3 ist die des dritten; Fig. 9 die desvierten oder Nebenscblußstcins und Fig. 10 die des Schlußsteins selbst.