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Zweiter Band.
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Von den Kreuzgewölben.

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ck"«?' zwei Fugen, welche mit jenen Flächen rechte Winkel einjchließen,bringt die Stirnschablone darauf, nämlich 14, ck, e, 15 auf ä"e"und 19, x, 1 »^. 20 auf x"Il" und macht endlich den Stein fertig,indem man das über die Aufzeichnung der Schablonen Hervorstehendedes Steins nach Andeutung der Figur wegnimmt.

Die Entwickelung der Schablonen für die inneren Flächen läßtsich eben so bewerkstelligen, wie es für die vorhergehenden Fälle er-klärt worden ist, indem man ihre Breite auf den Bogen Fig. 2 und3 und die Länge auf der Horizontalprojcction Fig. 1 nach den zuDirertionslinien genommenen Linien 60 und 66 nimmt. Auf derganzen Entwickelung werden diejenigen Theile bemerkt, welche dieEcken bilden. Man kann sie auch wie in Fig. 7 anordnen.

Um diese Ecken zu entwickeln, hat man in ihren Horizontalprojec-lionen, Fig. 1, auf der einen Seite die Diagonalen c,Ir", pl", om", 6 n"und auf der andern die Diagonalen «j«", pck", ov" und 6 b" gezogen.Da diese verkürzten Diagonallinien einen der Katheten eines recht-winkeligen Dreiecks ausmachen, dessen anderer die Differenz der Höheder Punkte 6 , 0 , p, 1 über den Punkten n", m", I" und K" einer-seits und über b", e", 6 ", e" andererseits sind, so daß,die Hypotenuseeines jeden dieser rechtwinkeligen Dreiecke die wahre Länge der Dia-gonalen ausdrückt; so folgt daraus, daß, wenn man >l>i" in Fig. 3von 8 ^ nach c," trägt, die Hypotenuse Kr," die entwickelte Länge von>lk", Fig- l, ist. Die der Kante r,j oder der ihr gleichen 8 t ist durchdie in die Curve der Kante eingeschriebene Seite 8 ^ ausgedrückt.

Da die Seiten rk", gll in der Horizontalprojcction nach ihrerwahren Größe erscheinen, so hat man alles, was zur Auszeichnungder inneren Fläche nach ihrer ganzen Ausdehnung nothwendig

ist. Nachdem eine unbestimmte Linie r6, Fig. 7, gezogen ist, trägtman die entwickelte Größe der Kante rg gleich 8 ^ darauf, beschreibthernach, zur Bestimmung des der großen Lünette entsprechenden Theils,mit rlc" aus dem Punkt r einen Kreisbogen und durchschneidet ihnaus dem Punkt 1 mit einem Radius, welcher der entwickelten Dia-gonallinie gk" gleich ist, und in Fig. 3 von k bis q" genommenwird. Aus dem Punkt 1 beschreibt man mit dem in der Horizontal-projection, Fig. 1 , genommenem Halbmesser gll einen Kreisbogen unddurchschneidet ihn aus K", Fig. 7, mit einem der Sehne kl des Bo-gens Fig. 3 gleichen Halbmesser.