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Zweiter Band.
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174 Stereotomie od. Lehre v.d.Durchschn. f.Körp.; 4. Abth. 5.K.

Grundbogen, Fig. 2, und andererseits dem halben elliptischen Bogen,Fig. 3, entsprechen.

Da diese Linien mit der Projektionsebene parallel sind, so sindsie in ihrer wahren Länge und wirklichen Lage dargestellt, währenddie senkrechten Fugen Ik, Im, na und pg verkürzte Projektionen derBogen 6K', k'x', x'k', 6e', e'R, anzeigen; eben so ist die geradeLinie 60 die Projektion des Viertelskrciscs 116 und die Geraden L?,68 sind Projektionen von Viertelsellipscn, denen sie als halbegroße Achsen angehören und deren kleine Achsen alle dem Halbmesser66 gleich sind.

In Fig. 4 sind die Entwickelungen der ebenen, d. h. der nochnicht als ausgerundet gedachten inneren Flächen der drei ersten Ge-wölbstcinc, welche doppelte Grate bilden, zusammengestellt. DieseEntwickelungen sind nach dem im vorigen Beispiele angezeigten Ver-fahren gemacht. Sie sind mit Hülfe des Vicrthcils der ClllpsölH'Vgezeichnet, welche den geraden Bogen des durch die doppelten Kantenbegrenzten Gewölbes der abgestutzten Ecke bildet.

Fig. 5 stellt die Perspektive des Viertheils diesi-s Gewölbessammt dem darauf gezeichneten Fugenschnitt der doppelten Grate vor.

In Fig. 6 zeigt sich das Relief des dritten durch viereckige Zu-richtung nach seiner Horizontalprojection tracirten Gcwölbsteins; dieStirnschablonen sind aus den Bogen Fig. 2, 3 und die der innerenFlächen aus Fig. 4 genommen.

Wie in den vorhergehenden Beispielen sind in jeder Figur durchdieselben Buchstaben und Ziffern die correspondircndcn Theile bezeich-net, um die Beziehungen und Entwickelungen bemerkbarer zu machen.

Man muß bemerken, daß bei dieser Art von Kreuzgewölben dieWinkel an den Graten stumpf und daher solider werden, statt daßsie in den einfachen Kreuzgewölben spitz sind. Der mittlere, eineRaute bildende Theil wird flach und muß, wie Gewölbe dieser Art,durch Schnitte auf jeder Seite zubereitet seyn.

Diese Gewölbe bieten, gut ausgeführt, eine sehr angenehme Formdar, und scheinen sich besser zu Dekorationen eignen zu müssen, alsdie Kreuzgewölbe.

Statt der Raute in der Mitte kann auch eine runde oder ovaleDecke gemacht werden; allein der Stcinschnitt wird alsdann schwieri-ger und mehr abhängig, weil die Lagerfugen der Gewölbetheile, welchedoppelte Grate bilden, krumm und ihre Flächen Theile sphärischer