Band 
Dritter Band.
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Bon ven pyrainitcnfvrmigcn Dächern. 27

Schrägungen rnd nach dem Profil des Durchschnitts die ganze Längebestimmt.

Will mar die wahre Länge der ganzen Sparren und der Schil-ler des kleinen Daches finden, so geschieht dieses in der Regel durchAufzeichnung der zerlegten Dachflächen auf den Sparren selbst,Figur 9.

Da diese Sparren auf der Mittellinie LIX (Figur 2), welche dieihre Größe nicht ändernde Firste darstellt, senkrecht stehen, so kommtes nur bei der Entwickelung des Netzes, Figur 9, darauf an,daß man, nachdem I1""IX"" gleich LIX, Figur 2, gemacht wordenist, den Linicn IX"" 0" und IX"'6' die Länge von IX'I" und IX'0,Figur 4, giebt. Hernach mache man die Parallelen -V"0" und 6"k"gleich X0 und 61' in der Figur t, und ziehe ^"L"" und U""0",so erhält man das ganze Dachnetz, worauf man die Sparren in dernämlichen Entfernung, wie in dem Grundriß Figur 2, mit ihrem obe-ren Zapfen und der Schecre und mit ihrer Verzapfung in den Kchl-sparren, austrägl/ wie solches die in der Fläche Fig. 9,

liegenden Hölzer deutlich zeigen, und von welchen die obere Ansicht,die einen Theil dgr kleinen Dachfläche bildet, vorgestellt ist.

In den Kehlsparren bringe man die Zapfenlöcher für die Schift-sparren an, wie die Figuren 10, 11, 12 undeuten. Dieser Verbandbietet keine größere Schwierigkeit dar als der der gewöhnlichen Spar-ren und Schiftet, und sogar weniger, wenn man den Kehlsparren dieForm bte Figur 6 und 8 giebt, worin to auf Iik senkrecht ist, sodaß sie auf der Zulage angelegt werden können wie eine geradeHolzwand oder ein Gebälk auf dem Grundschlag.

Die Doppeltkehlen haben zuweilen vollständige Dachbinder, wiein der Figur 1 der Tafel 6XXVI, welche in der Fläche des großenDaches liegen rnd mit Hängsäulen, Streben, Spannriegeln, Trag-und Stützbändem versehen sind. Allein man muß bemerken, daß dieseDachbinder nur dadurch schwierig werden, weil man, unpassend, allendiesen Holzstück-n gerne eine unnöthige Schrägung giebt, die selbstfehlerhaft ist, »eil sie, statt die Festigkeit zu vermehren, zu ihrer Ver-minderung beiträgt. Da diese Dachbinder zwischen zweien parallelenSeitenflächen c,Halten seyn müssen, so sind es nur die als Stuhl-säulen dienende» Kehlsparren, welche abzuschrägen nöthig sind, weil eineihrer Seitenfläclen einen Theil des Abhangs des kleinen Daches bildenmuß, wie bei einfachen Kehlen. Nur muß der Querschnitt dieser