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Dritter Band.
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Von den Dächern mit mehreren Spitzen. 3l

den Horizontalen genommen, wie z. B. auf denen, welche die Firstenund die, die Dachtraufe bildenden, Umfangslinien darstellen.

Diese Entwürfe, Figur 2, 3, 4, 5, stellen die Sparren inihrer ganzen Lange dar; sie dienen dazu, ihre Fugenschnitte undihre Verbindung mittelst des oben angegebenen Verfahrens vor-zuzeichnen. Die anderen umliegenden Figuren, mehr im Großen ge-zeichnet, stellen die Höhen-Profile der Firstsettcn, Grad- und Kehl -sparrcn dar, mit ihren Verbindungen, sowohl mit der mittlerenHängsäule und den vier anderen, als auch mit den Spannriegelnund Dachschwellen.

In der Geometrie wird bewiesen, daß ähnliche Figuren von ver-schiedener Größe gleiche Winkel haben, so daß sie nur in der Längeihrer Seiten verschieden sind, woraus folgt, daß in einer ähnlichenFigur, welche größere Seiten bat, die correspondircndcn Winkel die-selben sind. Um nack diesem Prinzip die Winkel mit größererSchärfe zu finden, welche die oberen Seilen der Firstsettcn, Grad-und Kchlsparren bilden sollen, hat man nach der Projcktions-EbeneFigur t diese Winkel mittelst Durchschnitte nach der Schrägung,welche die Kanten der Kehl - und Gradsparren und der Firste bilden,senkrecht auf den Linien genommen, welche diese Kanten vorstellen, gesucht.

Also, z. B. was das Profil der Aushöhlung der Kehle 6IV be-trifft, hat man in der Figur «> die Linie (!IV der Figur, welche dieProjektion der vertieften Mittelkante vorstellt, aufgetragen und 8IVgezogen, welche die Länge dieser Kante ausdrückt. Nachdem man so-dann in der Projektions-Ebene (Fig. 1) auf IVeinen Perpendikelerrichtet hat, der in den Punkten I und M der Walme, welche ebenso wie der Punkt IV, gleiche Höhe haben, sich endigt; so hat man inder Figur «i die Entfernung IV<; von 8 nach «i getragen und «ixsenkrecht aus 8IV und ex senkrecht auf ^8 gezogen. Endlich hat manex auf die Projektion (Fig. 1) von IV nach 5 getragen und das DreieckI5IU gebildet, welches das Profil des senkrechten Schnitts auf dervertieften Kante der durch 8IV Fig 6 angedeuteten Kehle in der Ver-kürzung darstellt.

Um die Entwickelung dieses Schnittes zu finden, hat man in derFigur 8, welche die Kehle 6 mehr im Großen darstellt, in demPunkte t> des Kehlsparrens O eine senkrechte Linie gleich H>I, die indem Punkte «j in demselben Verhältniß abgetheilt ist, errichtet, sodannüx der Figur 6 von 6 nach 5 getragen und das Dreieck I -I>I geb!!-