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Zimmerarbeit; l. Abth. 4. Kap.
In dem Grundrisse Figur 3 bestimmen die Durchschnitte der Pa-rallelen des Satteldaches mit den concentrischen Bogen des kegelför-migen Daches, die Punkte Ii, i, k, I, m, n der Curve VKL,welche durch das Zusammenstoßen der Flächen beider Dächer entsteht.
Um diese Kante in dem Profil Figur 2 auszudrücken, hat manvon allen Punkten ihrer Projektion l), I», i, Ic, 1, m, n Figur 3Perpendikel bis zu den correspondirenden Theilungspunkten, auf derFigur 1 genommen und durch Parallelen in der Figur 2 angedeutet,gezogen, wodurch die Curve L' a' m' 1' ll' i' k' v entstanden ist.
Da die Breite der Holzstücke, an denen die Dächer an einanderstoßen, in die Fläche des Satteldaches fällt, so brauchen nur die Flä-chen, welche mit dem kegelförmigen Dache zusammen stoßen sollen,und die sie einschließenden Kanten, gekrümmt zu seyn. Die übrigenKanten sind gerade und es sind daher bloß ihre Endpunkte erforder-lich , um ihre Projektion oder ihre wahre Größe verzeichnen zu können..
Was die obere Breite anbelangt, so hat man zuerst die beidenPunkte e, ck im Profil Figur 2 bestimmt, durch dieselbe die geradeLinie eck gezogen, und, um diese Breite in dem Grundrisse Figur 3anzudeuten, aus den Punkten e und ck Figur 2 Perpendiksl gefällt,welche in der Figur 3 die correspondirenden Punkte e' ck' bestimmthaben, durch welche eine gerade Linie gezogen worden, welche mit derCurve VKL die obere Fläche eines Kehlsparrcns bildet.
Da dieser Kehlsparren eine doppelte Neigung hat, so muß diegerade Seitenfläche, welche seine Dicke auf der Seite der Linie e' ck'ausdrückt, in dem Grundrisse Figur 3 sichtbar seyn. Um die Linieb' o', welche diese Seitenfläche begrenzt, zu finden, hat man in demAufrisse Figur 1, welcher die Vertikal-Projektion des Kehlsparrcns,von vorne angesehen, ist, den schiefen Schnitt in die Figur 3 vonck' nach K' auf die Linie ck' p, welche die Basis 4'p der Figur t darstellt,getragen und durch den Punkt b' die Parallele d' v' mit ck' e' gezogen,wodurch die Dicke des Kchlsparrens zwischen diesen Parallelen ausgedrücktworden ist; sodann durch die Punkte 1, 2, 3, 4, ö, 6 mit der Basis ck'pParallelen gelegt, welche mit denen auf der oberen Fläche die Einthei»lung des Kehlsparrcns in horizontale Abschnitte, mit denen in denFiguren t und 2 angedeuteten correspondirend, bestimmen.
Diese Eintheilungen auch auf der unteren Seitenfläche des Kehl-sparrcns zu bezeichnen, hat man durch die Punkte 7, 8, 6, 10, 11der unteren Kante Parallelen mit den oberen Eintheilungen bis zu