Band 
Dritter Band.
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46 Zimmerarbeit; 1. Abth. 4. Kap.

riet. Hllipsmilimki-k- nennt er die elliptische Curve, welche entsteht,wenn ein Kegel einen Cylinder, oder ein Kegel einen anderen Kegeldurchdringt, ihre Aren mögen sich senkrecht oder schief durchschneiden,weil sich diese Curve von dem Lllipsimbre unterscheidet, welcher ausdem schiefen Durchschnitt zweier Cylinder, deren Flächen von paralle-len Linien mit der Are gebildet werden, während die Kegclflächendurch Linien entstehen, welche nach einem und demselben Punkte ge-richtet sind, weswegen die Ordinaten der elliptischen Curve, die erLllipsn'iäimdre nennt, ab- oder zunehmen.

Beschreibt man mit einem Zirkel auf einer Kegel- oder einerCylinderfläche eine Peripherie, so ist die dadurch entstehende Curveweder ein Kreis noch ein Cycloimbre; denn der Durchmesser, welcherin der Richtung liegt, in welcher die Flächen dieser Körper geradesind, wird größer seyn als der auf ihm senkrecht stehende, weil letzte-rer, da er in der Richtung der Krümmung liegt, aus zwei Halbmes-sern zusammengesetzt ist, welche die Sehnen der diesem Durchmesserentsprechenden Bogenhälftcn sind und eine gebrochene Linie bilden,während der andere Durchmesser aus zwei Halbmessern, die eine ge-rade Linie ausmachen, besteht. Diese Curve könnte mit dem Nameno^eloilllmbre bezeichnet werden.

Das Verfahren, jede dieser Curven auf der Fläche der durchdrun-genen Kegel oder Cylinder zu verzeichnen, wie auch ihre Entwicke-lung und Projektion auf vertikalen oder horizontalen Ebenen, ist ebenso, wie bei den vorhergehenden Curven angegeben worden ist.

Wenn der Cylinder oder Kegel, welcher eine Oeffnung in einemkegelförmigen Dache, Tafel 6XXXI und 6XXXII, bildet, die Aredieses Daches senkrecht durchschneidet, so muß die primitive Formauf einer vertikalen Ebene, senkrecht auf der Richtung des die Oeff-nung bildenden Kegels oder Cylinders , verzeichnet werden; Figur 1und 5. Wenn aber die Are dieser Körper mit der des kegelförmigenDaches parallel ist, so wird die primitive Form auf dem Grundrißoder der Horizontal-Projektion ausgedrückt; Figur 9. Ist dieselbe,wie auch die Lage der Holzstücke in einer dieser Projektionen darge-stellt, so zeichne man die andere Projektion mittelst Perpendikel, diein oder aus den Punkten der ersten Figur errichtet oder gefällt wer-den, und der aus den corrcspondircndcn Punkten des Profils gezoge-nen Horizontalen, welche durch Kreisbogen auf diese Projektion über-getragen werden. Diese geben da, wo sie sich schneiden, die nöthigen