Erstes Kapitel.
Von den gewöhnlichen und getakelten <Fus»l>ödcn oder Parketdöden.
^1>'lan muß dem Bedürfnisse, gesunde Wohnungen zu erhalten, denGebrauch zuschreiben, die Fußböden und die Mauern im Inneren derGebäude mit Tischlerarbeiten zu bekleiden. Blos in Hinsicht auf die-sen Zweck betrachtet, sind die Bekleidungen im Allgemeinen die ein-fachsten Werke der Tischlerkunst; die einzigen Schwierigkeiten, welchesich bei deren Ausführung darbieten könnten, folgen aus den Anfor-derungen der Dekoration oder aus der Beschaffenheit der zu bekleiden-den Flächen. Aber in Ansehung der gewöhnlichen Fußböden wird nurvon der ersteren die Rede seyn können.
Von den gewöhnlichen Fußböden und Frießböden.
Ein gewöhnlicher Fußboden ist nichts anders als eine Zusammen-fügung eichener oder tannener, ganzer oder zerschnittener Dielen, dieauf Balken oder Lagerhölzer gelegt werden. Derjenige, welchen manParketboden nennt, unterscheidet sich von dem vorhergehenden darin,daß er nur aus sehr kurzen Dielen zusammengesetzt ist, welche derge-stalt mit einander verbunden sind, daß sie, sich einander kreuzend,mehr oder weniger complicirte Felder bilden, je nach der Wichtigkeitder Säle, für welche man dieselben bestimmt.
Was die gewöhnlichen Fußböden betrifft, so braucht man nur dieDielen abzuhobeln und sie mittelst Nuthcn und Federn zusammen zufügen. Diejenigen, welche aus nochmals aufgeschnittenen Dielen ge-macht werden (Figur 1 und 2 der Tafel VXXXII) sind viel besser als