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Von den Fensterrahmen und Fensterläden.
müssen die Glastafeln länglich seyn; ihre Höhe kann um '/« bis zu'/, mehr betragen als ihre Breite.
Bei Bogenfenstern ist man genöthigt, eine und dieselbe Breitedes Futterrahmens im Umfange des Fensters beizubehalten, alsdannmacht man den Bogen aus 3 oder 4 Stücken, welche zusammen ge-schlitzt, oder der größeren Festigkeit wegen durch verkeilte Verzahnun-gen mit einander verbunden werden; die beiden Endstücke des Bogenswerden in das Kämpferholz eingezapft.
Die Flügelrahmen sind in der Breite nach ihrer Größe und denKchlstößen, womit man sie verzieren will, verschieden; indessen variirtdie Breite der Seitenrahmstücke kaum von 3 Zoll bis 3'/, Zoll beiFenstern von gewöhnlicher Breite, 4 bis 5 Fuß im Lichten; davonkommen 2 Zoll für das Feld und das Ucbrige auf die Nuß und denKehlstoß.
Die mittleren ausrechten Flügclrahmstücke haben zur Breite diedes vortretenden Stabs mit der des Falzes, welche von 2 bis 2'/,Zoll verschieden ist, sodann die des Feldes und des Kehlstoßcs. Wasdie oberen kleinen Rahmstücke anbelangt, so wird ihre Breite die desFeldes und des Kehlstoßcs nebst der Hälfte ihrer Dicke betragen, De-tails 7, 8, S, 10.
Die Dicke der Flügellahmen kann 15 bis 20 Linien betragen,wie es die Größe der Fenster erfordert, oder wie man bei den Preiß-bedingungen festsetzt. Bei Fenstern unter der gewöhnlichen Größekann man die Breite der Holzstücke vcrhältnißmäßig vermindern, alleindie Dicke bleibt beständig eine und dieselbe.
Die Construktion der Fensterrahmen von ungewöhnlicher Größe,wie für große Säle, Galerien, Orangerichäuser ic. unterscheidet sichvon der der vorhergehenden nur in der Länge und Stärke der Holz-stücke, wobei die Dicke der Flügellahmen bis auf 2 Zoll, sogar 3 Zoll,und ihre Breite bis auf 4 und 5 Zoll ausgedehnt wird.
Die oberen Qucrstücke der Flügellahmen sind gewöhnlich 3 Zollbreit und eben so dick als die aufrechten Stücke.
Den Wettcrschenkeln giebt man 3 bis 4 Zoll Breite und 1 Zollbis 1'/, Zoll mehr Dicke als den übrigen Rahmstücken. Dieser Vor-sprang dient dazu, um eine Wassernase zu bilden, welche unten eineHohlkehle erhält, um das Abfließen des Wassers nach Außen zu be-fördern, Details 5 und 6.