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Dritter Band.
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Schlosse,arbeit; I. Abth. 2. Kap.

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zugband fassn. Diesem Zugband kommen andere Hänvisen zu Hülfe,welche an den Eisenstäben auf der oberen Seite des >beicn Balkensangebracht sind; letzteres wird durch diese Anordnung nit beiden Bal-ken und den obersten Theilen, welche nicht keilförmig zigchauen, aberoben verklammert sind, belastet. ES muß hierbei bemekr werden, daßletzteres Mittel nicht verhindern kann, daß die Fugen xncr Schichtenunten aus einander gehen und auf das Gebälke drücke,. Hätte mandieses vermeiden wollen, so wäre im Gegentheil nöthig gewesen, dieSteine unten zu verklammern, weil sie sich alsdanr, indem ihreFugen sich nicht öffnen konnten, wie ein ganzer Balken erhaltenhaben würden.

Noch bemerken wir, daß die ununterbrochene Fortsetzung derFugcnflächcn in beiden Balken dazu beiträgt, einen se,r großen Keilzu bilden, welcher fähig ist, mit weit mehr Kraft zu uirkcn, als anden Gebälken des Louvre, wo die Fugen der Stein, sich nicht ineiner und derselben Richtung befinden.

Die Erläuterungen, in welche wir uns in Bezu; auf die vor-stehenden Beispiele eingelassen haben. werden in den Stand sehen,das Gute und die Fehler der Figur 18, welche einen der Architrav-und Fricßbalkcn des Palais-Royal darstellt, wie auch der aus Patte'sMemoiren gezogenen Figuren 19 und 20, welche dieser Architekt alsMuster für diese Construktionsart empfiehlt, gehörig zu würdigen.

Verankerung des Portals der Genovevenkirche.

Als ich gegen das Ende von 1770 von G. Soufflot mit allenDetails in Beziehung auf die Eonstruktion der Genovevenkirche be-auftragt wurde, waren die Säulen der Vorhalle und die äußerenMauern des Gebäudes bis über das Astragal aufgeführt.

Im Inneren hakte man das Säulengebälk zu den Dompfcilcrnund drei Schichten darüber, welche den Sockel bildeten, gelegt. AlleKapitale der frei stehenden Säulen waren am Platz, eben so auchder Theil des Architravs gerade über den Säulen.

Es handelte sich damals von dem Versetzen der Kapitäle dergroßen Säulen der Vorhalle und von der Anfertigung der Sä'ulen-gebälke und Gewölbe. Die große Tragweite beider, verbunden mitdem geringen Widerstand der Säulen, hatte bereits mehrere Projekteversuchen lassen, womit man wenig zufrieden war. Die Schwierigkeitbestand nickt bloß darin, dem Druck der Säulcngeba'lke das Gleich-