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Dritter Band.
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Von geraden und gewölbten Decken. 345

Ist der Raum zwischen dem Dogen und den horizontalen Stäbenbedeutend, so kann man sie durch Ringe und Stäbe verbinden, wieFigur 22 andeutet.

' Haben die Gewölbe nicht über 8 bis S Fuß Durchmesser undkeine Last zu tragen, so können sie aus einem eisernen halben Ringgebildet werden, dessen Dicke '/, Linie auf jeden Fuß der entwickeltenPeripherie betragen kann, was 12'/, Linie für einen Durchmesser von8 Fuß und 14 Linien für einen Durchmesser von 8 Fuß ausmacht.

Um sie mit einem Anwurf zu versehen, kann man, wie schon ge-sagt, unten hölzerne Gcgenlatten mit Schrauben, Haken oder auf irgendeine andere Art befestigen, um die Lattcnverschalung aufzunageln undden Gypsanwurf zu fertigen, der die Eisenstäbe nicht berühren wird.

Bei Gewölben von einem größeren Durchmesser, bis zu 15 oder18 Fuß, kann man die eisernen Halbringe mit geraden Stäben ver-stärken, welche ein um dieselben beschriebenes Polygon bilden. DieseVorsicht ist besonders nothwendig, wenn die Curven von Gußeisen sind.

Für Gewölbe von 18 bis 3», 48 Fuß Durchmesser bilde manein Polygon zwischen zwei concentrischen Bogen, welche wie in derFigur 18 verbunden werden.

Man muß dafür sorgen, daß sich immer am Scheitel des Bogensein Segment befindet, dessen Sehne eine horizontale Tangente zu demunteren Bogen ist, und daß eine andere Sehne diesen Bogen gegendie Mitte der Gcwölbeschenkel hin, an dem Punkte, wo der größteDruck Statt findet, berührt. Wird das Gewölbe nach einem Kreis-bogen gebildet, so muß dieser zweite Stab die Mitte des Halbbo-gens berühren.