Von den Brücken.
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durch die auf die Binder gelegten und in die Bogen eingelassenenQuerstücke verbunden sind; und daß an der Brücke von Sunderlanddie Querstücke die Form einer zwischen die Binder gelegten Röhrehaben, und an dem Ende mit 2 Absätzen versehen sind, mittelst welchersie mit den Gewölbstücken verbolzt werden. Diese Rö'hrenform waranfänglich für die Querstücke an dem Pont cku .Inockin ein ltoi vor-geschlagen worden, in der Absicht, mit einer und derselben Quantitätdes Materials mehr Widerstandskraft zu erzeugen. Wegen der Kosten-ersparniß aber hat man die vollen Stäbe vorgezogen.
Die Brückenbogen ruhen auf Ufermauern und steinernen Pfeilern.Letztere erheben sich nur bis zum Anfange des Bogens; auf ihremKopfe stehen dreieckige Stücke lNX l, Figur 4, von Gußeisen, welckedie Bogenanfängcr bilden. Dieses sind die stärksten Stücke, welchebei der Konstruktion der Brücke vorkommen, ihre Höhe beträgt Iv Fuß5 Zoll, ihre Basis !> Fuß 2 Zoll 16 Linien; sie haben die. nämlicheDicke wie die Gewölbstücke und hängen von einem Binder zum an-deren, an den Pfeilern, durch Querstücke und diagonal gelegte Stäbevon Gußeisen, welche alle unter sich gleich dick und durch Bolzen vongeschmiedetem Eisen mit einander verbunden sind, zusammen. Siesind auf einen Schuh von Gußeisen 6KO, Figur 5, gesetzt, der indie Pfeilerkappe eingepaßt ist, und haben unten einen vertikalenStab, welcher durch drei Pfeilerschichten geht und in denselben befestigetwird. Auch hat man in die Steine des Haupts der Ufermaucrngroße Falzen von Gußeisen eingelassen und befestiget, in welche dieersten Gewölbstücke der äußeren Bogen eingesetzt sind.
Das ganze Gewicht des Gußeisens eines einzelnen Bogens be-tragt 353V06 Pfund (173WV Kilogramme ).
Die Fahrbahn der Brücke ist von Zimmerholz , und besteht ausstarken Balken 60 Figur 3, senkrecht auf die Binder gelegt, und mitzusammengefügten Bohlen bedeckt. Durch Bänder von geschmiedetemEisen i>i>, in der Form eines Andreaskreuzes, werden diese Balkenin ihrer Lage und Entfernung fest gehalten. Die Fahrbahn ist mitKieselsteinen chaussirt und hat Fußwege von Steinplatten, mit einemBrustgcländer von geschmiedetem Eisen, Figur 2.
Die Figur 7 stellt eine neue Anordnung dar zur Ausfüllung derDindcrrahmen, welche, nach unserer Ansicht, mehr Stärke mit größererRegelmäßigkeit zu vereinigen scheint. Jedoch könnte man in Brücken-bogen von großer Ausdehnung die Felder der Gewölbstücke ganz voll