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die dtoſiqitat/ und gelanget endlich zu einer preſum-tuoſenlintwiſſenheit/ oder vilmehr zu einer vermeſſenen„Thorheit/ welche dann den gantzen Handel verderbt;„,Nam ſtultitia, vel elatio, profectus impedimentum eſttſagt Bion apud Diog Laert. Diß iſt auch die Urſach/ daßſich ſo viel der jenigen finden/ die auf der Reyſe nach denWiſſenſchafften/ in die Irre/ oder aber in das Stecken ge-rathen ehe ſte eimal den zehenden Theil derſelbigen voll-bracht haben. In Summa/ dieſer Weg iſt meinesErachtens gantz gut und ſicher/ wer nur die falſchen Ab-wege und betrügliche Stricke(ſo Hauffen⸗welß daraufverdeckt ligen) außweſchen/ und immerhin die rechte8 treffen kran. 5 NDer andere Weg( ſo insgemein die rale oderdie Erfahrung genennt wird) iſt dem aͤuſſerlichen An-ſehen nach/ viel beſſer und gewiſſer als der erſte. Wannman aber die Sach recht bey dem Liecht beſchauet/ ſowird man Uirſach finden/ daran zu zweifflen. Ich habseinegroſſe Quantität von Leuten gekennt/ die 20. hiß 30.Jahr gepraeticirt haben/ von denen man wol hatte ſa-gen mögen zicur in principio& in æternum. Was willein funger/ oder auch ein geſtandener Menſch/ der vonden e und Maximes niemahlen nichts ge-lernet/ noch 0 elbige verſtehet/ vor ſich nehmen zu practi-ciren? Eine Kunſt/ Handwerck/ oder Wiſſenſchafft/die man auß mündlicher oder ſchrifftlicher Anwei⸗„ſung gelernet/ kan hernach wol gepractieirt/ und„durch bieulbung zu dem jenigen Grad der Vollkomen⸗„heit gebracht werden/ dahin ſelbige ohne die Practic„nicht zu bringen ſeyn wurden. Aber einer der gantz„rau und unwiſſend iſt/ ond alleindurch ab⸗ oder zuſehen/und durch die Practie ſein Handwwerck lernen ſoll/ dermuß warhafftig ſehr glücklich ſeyn/ wann er wol darbeyBi faͤhrel.
der Kriegs⸗Kunſt insgemein