28 Von den brinci piisAnregung thun/ als ſo viel zu unſerm Vorhaben er-forderlich ſeyn wird. 5
Es iſt aber auch das Schlagen und Fechten in demKrieg gar ungleich. Dann bißweilen iſt man darzu ge-zwungen/ biß weilen geſchicht ſolches auß freyem Wil-len. Es begibt ſich auch zum oͤfftern/ daß man mit gu-tem Vortheil den Zeind angreifen mag/ es kan aber auchgeſchehen/ daß der Feind mehr und groͤſſern Vortheilhat als wir. In Summa/ die Umbſtaͤnde ſo bey die-ſer Action fürfallen konnen/ ſind ſo ungleich und unter-ſchiedlich/ daß in der vorgenommenen Kuͤrtze nicht wolmoglich fallen will ſelbige allzumahlen anzudeuten.
Was nun jetzunder die brincipia dieſer unterſchied-5 lich en Theilen der Kriegs⸗Wiſſenſchafft in genere,os Als auch einer jeglichen derſelbigen in ſpecie hetrifft/ ſo5 iſt zu wiſſen/ daß ſelbige theils auß der Philoſophia,„„ theils auß der politic, theils aber auch auß der Oeco.„ nomia, der Mathematic, Mechanic und ſonderlich„ auß der natuͤrlichen Vernunfft und Erfahrung her-genommen ſind/ oder(zum wenigſten/ hergenom-„ men werden muͤſſen. Ich finde unnoͤthig ſelbige auß-zuführen/ in Anſehung/ daß ſolches ohne groſſe Weit-laͤuffigkeit nicht beſchehen moͤchte.
Wahlhauſen/ Neumaͤyer/ und andere mehr/haben gantze Bücher darbon geſchrieben/ und ihre Prin-cipia in groſſer abuudang, unter dem Namen der Kriegs,Maximes, Aphoriſmorum Militarium, Schatz⸗Kam-
mer/ und andern dergleichen Titlen/ außgeſetzt /n Ord-nung gebracht/ und in offenen Druck verfertiget/ bey
welchen ſelbige konnen auffgeſucht werden.
%„Weilen aber mein Abſehen nur dahin gehet/ daßich zwey namhaffte Gattungen deß Schlagens oderFecht ens
(welche gleichſam das Fundament der jent-a gen