226 Veranschlagung der Bauarbeiten; 2. Ablh. 6. Kap.
Der Taglohn eines guten Schmieds für 12 Arbeits- Fr. C.
stunden beträgt. 6 00
Der eines Gehülfen .. 3 »6
Der eines Lehrjungcn. I 80
Der eines guten Schlosscrgesellcn. 4 00
Der eines gewöhnlichen Gesellen. 3 50
Angestellte Versuche zur Bestimmung der Grundsätze fürdie Berechnung der geschmiedeten Arbeiten.
Erster Versuch.
Der Gegenstand dieses Versuchs war, einen Stab Quadrateisenvon 27 Millimeter Dicke durch das Schmieden in einen Stab Flach-eisen von 34 Millimeter Breite 18 Millimeter Dicke zu verwandeln.Dieser Stab war 1,38 Meter (4' 3") lang und wog 95 Hcctpgr.(etwas weniger als 19'/r Pf.).
Diese Operation dauerte 1 Stunde 53 Minuten. Es wurdendabei 4 Arbeiter verwendet: ein Schmied, zwei Gesellen zum Schmiedenund ein Junge zum Ziehen des Blasebalgs. Die Rechnung stellte
sich so: Fr. C.
Lohn des Schmieds sür 2 Stunden zu 5V Cent. 1 00
Gesellenlohn, zusammen für 1'/- Stunde zu 25 Cent. 0 38Lohn des Jungen für 2 Stunden zu 15 Cent. 0 30
1 68
Nebenkosten '/>. 0 33
2 01
11 Kilogramme Steinkohlen zu 6 Cent. 0 66
Auslagen. 2 67
Gewinn, . 0 27
Zusammen . . 2 94
Nachdem dieser Stab geschmiedet war, fand man sein Gewichtauf 83'/^ Hectogramme, statt 95, vermindert, was 11'/- Hecto-gramme, oder '/„ des Gewichts des geschmiedeten Stabs, Abfall giebt.Dividirt man die Schmiedekosten dieses Stabs durch sein Gewichtnach dem Schmieden, das heißt 2,94 durch 83'/, Hectogramme oder