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Leichte Holzdächer.
Maßstabe. Hier sind die Streben in ihrer Verbindung mit dermittclsten Hängesänle dargestellt und ihre Verbindung mit deneisernen Bändern.V".
Fig. 4 ist ein Längendnrchschnitt durch dieses Detail bei derLinie ab.
Fig. 5 zeigt wie die Bänder mit den Streben verbunden sind.Fig. 6 stellt den obern Theil der Strebe dar und Fig. 7 denDurchschnitt davon bei der Linie c-cl.
Fig. 8 zeigt die Vorderseite und die Seitenansicht der eisernenBänder und Schienen mit den Streben.
Die Vorderseite und die Seitenansicht des Endes derselbenStrebe wird durch Fig. 9 dargestellt.
Fig. 10 zeigt in zwei Aufriffen die Beschaffenheit eines Bandesda, wo es sich mit den andern kreuzt.
Die ganze Solidität der Ausführung beruht auf den eisernenBändern, man mußte dabei auf Vermeidung der entschiedenen Un-bequemlichkeiten denken, die aus einem Bruche derselben entspringenkonnten, sobald ein innerer Fehler des Eisens ihn veranlaßte.Dies ist hier so geschehen, daß man jedes Band nicht aus ein-fachem sondern aus doppeltem Eisen herstellte und die Bänder mitbeiden Oberflächen sich dicht an das Holz anschließen ließ. Gabeins der beiden Eisen nach, so leistete doch das andere so langeWiderstand, bis dem Uebel abgeholfen war.
Verglichen mit gewöhnlicher Holzzimmerung gewährt diesesSystem folgende Vortheile:
1) Die Dächer bleiben von der Gefahr befreit, durch dasZiehen des Holzes sich zu verwerfen und man kann auch den ein-zelnen Localitäten größere Höhe geben.
2) Der Druck der Dächer auf die Mauern wird sehr ver-mindert.
3) Es entsteht eine wesentliche Ersparniß, da die bei der ge-wöhnlichen Zimmerung üblichen großen Balken ganz wegfallen unddie kleineren in der Stärke bedeutend vermindert werden können.
4) Die Aufrichtung der Binder wird außerordentlich erleich-tert, denn die Dachstnhlbalken werden horizontal auf der Flächeder Grundschwelle ausgestellt, und lassen sich ihrer größer» Leich-tigkeit wegen viel besser handhaben.
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