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Anhang.
2) die Bedachung in tonischer Form zu construiren;
3) die Rotunde mittelst eines Gürtels von Fenstern zu er-leuchten, die vvm Fuße des Daches zwei bis drei Meter entferntsein sollten;
4) dafür zu sorgen, daß kein Körper, der sich zwischen den
Fenstern und der Mauer der Rotunde befinde, Schatten auf die
Leinwand werfen könne;
5) endlich allen diesen Anforderungen mit so geringen Kostenals möglich zu genügen, dem Acußern des Gebäudes aber dennocheine Dekoration zu geben, die dem Anblick desselben einiges Inter-esse verleihe.
Man siebt, daß ich bei diesen Aufgaben dein einfachsten understen Gedanken, der sich mir darbieten mußte, zu entsagen batte,
das heißt, daß ich nicht daran denken konnte, ein Gewölbe von
massiven Bogengerüsten aufzuführen. Die Form des Gipfels, dietonisch") sein sollte, die großen Ausgaben, welche ein vollständigesSvstem von bogenförmigem Zimmerwerk verursacht haben würde,und die bedeutende Dicke der Mauern, die unumgänglich nötbigwar, um dem Drucke selbst des leichtesten Balkcngcwölbes Wider-stand zu leisten, setzten sich dem entgegen. Dasselbe galt von jederandern Kombination in Holz, die ich etwa durch Spannriegel undhängende Balken hätte ausführen wollen. Dieses Svstem, dasschon durch den großen Durchmesser der Rotunde sebr schwierig,wenn nicht unmöglich gemacht wurde, konnte auch aus einem andernGrunde nicht ausgeführt werden, indem es unthunlich war, es imNiveau deö Dachstnhlsußes anzulegen, da dort nichts das Licht auf-fangen und auf die Mauern Schatten werfen durfte. Da nunalso alle Combinationen in Zimmerwcrk bei der gegebenen Formdes Daches nicht ohne Stützen ausgeführt werden konnten, dieseim Innern des Gebäudes aber durchaus nicht angebracht werdendurften, so mußte ein Mittel gesunden werden, diese Stützen
"> Die conisch« Form des Daches verbindet mit dem großen Bortbeile. daßsie wohlfeiler ist, als jede runde Form — weil sie nämlich minder comxlicirtist und eine geringere Entwickelung nöthig bat, um denselben Raum zu bedecken— noch die weiteren für ein Panorama so hochwichtigen Empfehlungen, daßbei dieser Form die Fenster der bemalten Leinwand viel näher gebracht werdenkönnen und daher bei einer kleinern Oberfläche der Fenster bei weitem mehrLicht geben.