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Erster Band.
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hen, sondern ihn um einen Punct stärker zu belassen, damit, wenn nach dem Beschießenetwa einige unbedeutende Schiefer oder Brandflecke u. s. w. in der Bohrung zum Vorscheinkommen sollten, diese durch das Hineintreiben des Eisens hinwcggeschafft werden können.

Vorschrift über die zu beobachtende Manipulation bey derasymptotischen Gewehrlauf-Abdrehmaschtne.

1. Beym jedesmahligen Beginnen der Arbeit, sowohl Vor- als Nachmittag, müssenalle Zapfen, sowohl des Räderwerk's, als auch jene der Maschine selbst, mit Baum-öhl gut eingeschmiert werden.

2. Sind die Kerne oder Spitzen, an welchen sich der Cylinder, und folglich auch derangesteckte Lauf dreht, mit dem Kcrn-Visitirer genau zu untersuchen. Sollte eine Spitzevon der genauen Richtung abgewichen seyn, so muß diesem Fehler, bevor noch dieMaschine in Gang gesetzt wird, abgeholfen werden.

3. Muß die Lage der gezahnten Stange untersucht werden, um sich zu überzeugen, obselbe nicht von ihrem Zeichen abgewichen ist; wäre dieses der Fall, so muß sie wie-der darauf gebracht, und mittelst der Schrauben befestiget werden.

4- Ist die doppelte Stellschraube der Abdreheisen mit Oehl zu schmieren; und wenn sichdie vier Stellmüttern für die Laufbackcn etwas los gemacht haben, werden selbewieder fest angezogen.

5. Werden die metallenen Schuber der Geißfüße (Abdreheisen) in ihre Stelle, ungefährzwey Linien von der Rückwand, gestellt.

6. Müssen beyde Geißfüße, rücksichtlich ihrer Schärfe und Richtung der Schneide, mit-telst der hierzu bestimmten Lehre untersucht werden.

7. Eben so werden die Durchmesser der anzusteckenden Ringe mit der dazu gehörigenLehre untersucht, und die, welche den Durchmesser verloren haben, auf der Stellecassiert.

6. Wird der Ring in den vordern Zapfenkcrn der Maschine eingesteckt, dann der Laufzwischen die zwey Kerne eingespannt.

9 . Die Spannung geschieht mittelst der Druckschraube auf den vorderen Kern, welcherzum Schieben in eine Hülse eingerichtet ist; wobey jedoch zu bemerken kommt, daßdas Schieben gerade nach dem Kerne, und nach dem an dessen Hülse bemerktenZeichen geschehen muß.

10 . Wird der Lauf nur so viel gespannt, daß er sich mit der Hand noch leicht drehen läßt,sodann die obere Stellschraube, mittelst welcher der Kern befestiget wird, fest an-gezogen.

11 . Wird der Ring, zwischen den Laufbacken, mittelst der Hand-Kurbel zugeschraubt,jedoch mit dem Bemerken, daß derselbe ebenfalls mit der Hand leicht gedreht werdenkann. Zugleich muß nachgesehen werden, ob die beyden Scitcn-Backen/genau und gleich-