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«neu» wie jene bey den Kettenschlössern, an den Wellbaum oder die Nuß des RadeSangehängt ist welche Kette, wenn das Rad umgedreht, d. h. die Schlagfcder gespanntwird auf di! Nuß sich aufwindet. Das Viereck der Nuß ist so lang gemacht, daß manmittelst eines Handschlüssels das Rad an der äußeren Seite des Schlosses aufziehen kann.Werner ist inwendig an das Schloßblech eine starke Studel befestiget, worin ach der Stiftder Nuß dreht, und die auch zugleich, wenn das Rad abgelaufen ist, zur Unterstützungdes langen Armes der Schlagfeder dient. , -
Um sowohl das Rad in der Spannung zu erhalten, als auch um selbes los zu lassen,dienen zwey unteb einem rechten Winkel gegen einander gestellte Stangen oder Hebel,und eine Doppelfeder. Die größere Stange, welche mit dem Schloßbleche beynahe parallellauft ist ein Hebel der ersten Gattung, dessen kurzer Arm, wenn das Rad aufgezogenist durch den Druck der unter dem langen Arme dieses Hebels angebrachten Doppelfederin eine hierzu bestimmte runde Aussenkung des Rades eingreift, und dasselbe in dieserStellung festhält. Damit aber der kurze Hebelsarm zu dem Rade, welches sich an deräußeren Seite des Schloßbleches befindet, gelangen, und in die Aussenkung eingreifenkönne ist in dem Schloßbleche selbst zu diesem Zwecke eine Oeffnung angebracht worden.Die zweyte Stange — viel kleiner als die erste — ist auch ein Hebel der ersten Gattung,dessen langer Arm auf der inneren Seite des Schloßblechcs senkrecht steht, der kurze Armaber von der Döppelseder an das Schloßblech angedrückt wird. Der lange Arm hat unge-fähr in de>- Hälfte seiner Länge einen Absatz, welcher, wenn das Rad aufgezogen ist, un-ter den langen Arm des ersten Hebels zu stehen kommt, mithin denselben unterstützt. Wirdnun die zweyte Stange mittelst des Züngels zurück gezogen, dann ist der lange Arm desersten Hebels, welcher hierdurch seinen Hauptstützpunct verliert, und nun mehr von derschwachen Doppelfeder gehalten wird, nicht mehr im Stande, der Gewalt der starkenSchlagfeder zuwiderstehen, und mit seinem kurzen Arme das Rad zu erhalten; es wirddaher der Zapfen des kurzen Armes aus der Einscnkung des Rades heraus gedruckt, unddas Rad selbst der Schnellkraft der Schlagfeder überlassen, wo es sich dann mit einerdesto größeren Geschwindigkeit drehen wird, je größer die Spannung oder die Kraft derSchlagfcder selbst ist. Das an dem Schafte angebrachte Züngel, welches hier seine Wir-kung seitwärts ausüben muß, ist ein Hebel zweyter Gattung, dessen Stütz- oder Dreh-punct sich am Ende desselben befindet. Das Rad, welches die Wirkung eines gewöhnlichenBatterie-Deckels hervorbringen muß, kann ungefähr auf A seines Umfanges aufgezogenwerden und 2 bis 3 Linien aus der Mitte der Pfanne hervorragen. Damit der auf dasRad herab gelassene Hahn den gehörigen Widerstand leisten könne, wird dessen Trieb —wie bey dem jetzigen Batterie-Deckel — von einer Feder hinauf gedrückt.
Endlich wird die Pfanne, wenn das Rad im Ruhstande ist, von einem Schuber be-deckt, welcher mittelst einer Verbindungsstangc und zweyer Federn vorwärts geschoben, oderrückwärts gehalten wird. Diese letzte Vorrichtung ist auch bey mehreren alten gewöhnlichenSchlössern zu finden, wo die Batterie keinen Deckel hat.