etwas unterhalb, auf keinen Fall aber oberhalb der Mitte des Griffes am Kolbengerichtet werden.
7 . Wird das Nußloch bestimmt. Dieses kommt zwischen dem Zündloche und der HinterenSpitze des Schloßbleches, und ungefähr in gleichen Entfernungen von diesen beydenPuncten dergestalt zu stehen, daß dcr^ Krapfen der Nuß in seiner senkrechten Lagevon der Breite des Schloßblechcs ganz gedeckt werde.
6. Ist die Lage des Nußloches gegeben, dann kann die Höhe des Hahnes bestimmt wer-den. Der Hahn hat die gehörige Höhe, wenn die lleyden Puncte, nähmlich die obereFläche des eingeschraubten Feuersteines und die Mitte des Pfannentrogcs, von demMittelpuncte des Nußlochcs gleichweit entfernt sind.
9. Wird der Deckel bestimmt. Dieser darf in keinem Falle über die Fläche des Laufeshinausgehen; und seine Lage wird die zweckmäßigste seyn, wenn chas hintere Endedesselben, eben so weit, als wie die Unterlippe des Hahnes von dem Mittelpunkte desNußloches absteht. Die Batterie selbst soll so hoch gemacht werden, daß selbe bey ein-geschraubtem Steine, mittelst dem Druck des Daumens an die Stolpe oder Spitze, ohnedie Hand am Steine zu verletzen, geöffnet werden kann. Hinsichtlich der Lage undKrümmung der Batterie ist das Nähere im vorhergehenden Paragraphe erörtertworden.
10. Bey der Bestimmung der Nuß ist zu bemerken, daß selbe so groß gemacht werde,damit bey der angegebenen Spannung des Hahnes die Rasten ziemlich weit aus einan-der zu stehen kommen.
n. Nach der Nuß wird die Stange bestimmt. Der Abdruckbalken soll dem Stangenlocheoder der Achse der Stange weder zu nahe, noch von demselben zu weit entferntseyn; denn im ersten Falle wird zu vielKraft erfordert, um die Stangenfeder zu drü-cken ; und im zweyten Falle muß der Abzug des Züngcls ziemlich lang gemacht wer-den, was den Druck der Stangenfeder ebenfalls erschweret.
12. Endlich werden die Federn bestimmt. Bey der Bestimmung derselben ist hauptsächlichzu bemerken, daß sie der bessern Spiclun-g und Haltbarkeit wegen so lang als nur im-mer möglich gemacht werden. Der Bug der Schlagfeder muß jedoch von der vorderenSchloßschraube so viel entfernt bleiben, als nothwendig ist, damit rings um dieseSchraube noch hinreichende Holzdickc im Schafte erhalten werde.
Das Nähere von der Construction des Schlosses ist im vorigen Paragraphe und innachfolgender Eonstructions - Tafel zu finden.
In der folgenden Tabelle erscheinen nur drey Gattungen Schlösser; nähmlich : dasInfanterie-, Carabiner- und das Pistolen-Schloß. Meine Meinung ist, daß das Earabi-ner-Schloß auch zu Iägcrgewehren, und das Pistolen-Schloß zu Iägerstutzen sich ver-verwenden lasse.
Das bestehende Jäger-Gewehrschloß ist im Verhältnisse zu dem Laufe zu plump:auch sind seine Bestandtheile — besonders der Hahn und das Schloßblech--—hinsichtlichihrer Gestalt von tonen des Infanterie-Schlosses zu sehr verschieden. Derselbe Fall ist bey
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