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steins in dein Schutte dieses linken Gehänges am Eingänge desEinfiscli-Tha 1 es. — Im Hintergründe von Derborencegeht Gyps zu Tage aus, und auch liier scheint somit diesesGestein, das löslichste, welches wir kennen, ausser seinemBegleiter, dem Steinsalze, den Einstürzungen Vorschub zuleisten 38 ). Der Absturz hat hier nordwärts die Höhe des Ge-wölbes bereits überschritten. Die Derborence fliesst von denAbhängen des aus jurassischen Schichten bestehenden Haut-de-Cry in einer Längenschlucht von Südwest gen Nordostunter der höchsten Gipfelmauer entlang bis in den Thalkesselvon D erbor ence.
Welch’ ungeheure Gebirgsinassen zwischen den Felsmauernder Diablerets und dem linken Thalgchängc des Rhodanund allen den Schichten, welche die Walliser -Mulde aus-füllen, abgerissen, zertrümmert und fortgeführt sein müssen,davon erhält man einen Begriff, wenn man von einem Aus-sichtspunkte des linken Thalgeliänges das Profil des Rhodan-Thaies überschaut. Aber wie gewaltig auch diese Massenerscheinen, es mangelt nicht an der Repräsentation der Zer-störungs- und Transportmittel. Die ungeheuren Schuttmassen,welche die Sion ne, der Sittenbach, nach einem Gewitter-regen plötzlich in das Thal führt, wo er mitunter das Städt-chen ernstlich bedroht, geben immerhin einen Begriff von denMächten, welche hier wirksam gewesen sind. Dazu jene Fels-stürze an den Diablerets, veranlasst durch die Unterwa-schung der Gebirgsmasse, durch die Auslaugung des Gypses.Wahrlich die Jahrtausende hindurch fortgesetzte Thätigkeitsolcher Agentien vermag selbst die grossartigsten Erfolge zuerklären.
In breitem, geebnetem Schuttbette, überall stagnirendund sumpfbildend, irrt der Rhodan auch hier durch das Thal.Aber überraschend ragt am Fusse des nördlichen Thalgehän-ges aus diesem Schuttgrunde die zweigipflige Hügelgruppehervor, welche die Schlösser von Sitten (Sion ) trägt, Tour-billon auf dem nördlichen, Valeria auf dem südlichen Gipfel.
8R ) Studcr: Geologie, II, p. 152.