S c li I u s s.
Aut'die Tliatsaelie, das» es bestimmte habituelle sis-miscbe S to ssgebi e t e gebe, gründete sieb die in der „Ein-leitung” ausgesprochene Hoffnung, einen weiteren Aufschlussüber die Entstehung und das Wesen der Erdbeben durchdie bisher vernachlässigte Untersuchung der Natur und beson-ders der eigenthUnilichen Bodenverhältnisse jener Gebiete zuerlangen. Hier am Schlüsse muss diese Hoffnung sich recht-fertigen durch die Beantwortung der Frage, ob sich uns aufunserer Wanderung durch die beiden ausgezeichneten geotek-tonischen Bezirke, welche wir betrachtet haben, Verhältnissedarboten, welche auf irgend eine Weise Bewegungendes Erdbodens, Erschütterungen des, für unsere ge-wöhnlichen Vorstellungen als das Vorbild aller Unerschütter-lichkeit geltenden, Felsgebäudes mächtiger Gebirgezu veranlassen fähig sind.
Erinnern wir uns zunächst der Streckung, welche dieSchichten nach ihrer ursprünglichen Ablagerung erlitten habenund deren Beweise uns überall, hier in der Faltung der gan-zen Schichtenreihen im Grossen, dort in der Fältelung dereinzelnen Schichten iin kleinen und kleinsten Massstabe, dortendlich in der Verzerrung der Petrefakte, insbesondere in derZerstückelung und Auseinanderzerrung der Belemniten, wie ananderen Punkten durch die ganz ähnliche und analoge Zer-stückelung und Auseinanderzerrung der stabformigeu Krystalledes Turmalins , des Strahlsteins, entgegentreten. Diese Stre-ckung der Schichten selbst erkannten wir als die Ursache derGebirgserhebungen, in welchen jene Faltungen sich darstellen.Ohne Bewegungen konnten diese Erhebungen nicht vor sich