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Unterricht für die Officiers, die sich zu Feld-Ingenieurs bilden, oder doch den Feldzügen mit Nutzen beywohnen wollen, durch Beyspiele aus dem letzten Kriege erläutert, und mit nöthigen Plans versehen / von Johann Gottlieb Tielke
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I. Theil. III. Hauptstück.

Selbiges muß vielmehr gleich, bey Erblickung desFeuers oder Rauche, geschehen, und zwar folgenderge-stalt: Ist man zu Pferde, so hält man sein Pferd,wenn es im Gange gewesen, sogleich an, und ziehet es,so viel möglich, zurück, um nicht auf den Platz zu kom-men, wohin der Artillerist, zu Folge obiger Beschrei-bung, das Stück hingerichtet. Hat man aber stillegehalten, so muß man es sogleich in Galop setzen, umsich aufs geschwindeste von dem Orte, wohin gezieletworden, zu entfernen. Ist man zu Fuß, so kann man-em Schusse noch leichter ausweichen, indem man nichtalleine stehen bleibt, oder rückwärts einige Schritt zu-rück springt, sondern sich auch zugleich rückwärts nie-der wirft, da denn, wenn man ja auch noch in derRich-tungs-Linie des feindlichen Stücks seyn sollte, die Ku-gel doch über einem weggehen muß, weil der Artillerist,wie oben erinnert, arck den halben Mann hält. Wel-ches sogar auch statt findet, wenn die Kugel vor einemaufschlägt, (riLocbetil-et.)

f §- r?.

Sind um die Festung her Anhöhen, oder hohe Ge-bäude, so muß man von selben aus die Festungswerkezu entdecken suchen. Hat man bereits die Vorstadtinne, so dienen die Kirchthürme und hohen Häuser nochbesser dazu, da man sich aber wegen der Nähe für denDoppelhaaken und Kugelbüchscn noch mehr in Achtnehmen muß, um nicht entdeckt zu werden. EineStückkugek aber, so von ohngefähr ine Dach schlägt,muß man nicht achten.

§» 28»

In des Ritters de Ville Buche äs Is äs--

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