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Unterricht für die Officiers, die sich zu Feld-Ingenieurs bilden, oder doch den Feldzügen mit Nutzen beywohnen wollen, durch Beyspiele aus dem letzten Kriege erläutert, und mit nöthigen Plans versehen / von Johann Gottlieb Tielke
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36
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z6 I. Theil. V. Hauptstück.

wird die Brücke. Den Zwischenraum füllet man mitFaschinen, will man ihn aber mit Erde füllen, so be-legt man die Balken erst mit Thüren oder Breter, da-mit die Erde nicht durchfallen kann. Brücken vonan einander befestigen Flößen stehe §. 8r.

§- 48»

Wenn das Ufer hoch, so muß man es an beydenSeiten der Brücke schräg abarbeiten, und ihm eineBöschung geben, damit die Wagen und das Geschützedesto leichter ab-und auffahren können. Welche Ab-dachung man Rastell nennet. Das abgenommeneErdreich muß man auf beyden Seiten heraus werfen,denn wenn man es, zu Ausfüllung des Tiefen, liegenläßt, so verursachet es durch das von Pferden und Rä-dern ablaufende Wasser einen solchen Morast, daß end-lich Pferde und Wagen stecken bleiben.

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V. Hauptstück.

Vom Uebergang über die Flüffe.

ck §. 49.

ist heut zu Tage, besonders wegen des Ge-^ » schützes, eines der allerwichligsicn und gefähr-lichsten Unternehmungen. Hier muß der In-genieur das ganze Terrain, den Fluß und seine beydenUfer, genau untersuchen, und von den Orten, wo ernicht hinkommen kann, durch andere, besonders Mül-ler und Fischer, Erkundigung cinziehn, und zwar

1) Von der Tiefe des Wassers.

2) Von dessen Fall, Gewalt, oder schnellen Lauf.

z) Ob