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Unterricht für die Officiers, die sich zu Feld-Ingenieurs bilden, oder doch den Feldzügen mit Nutzen beywohnen wollen, durch Beyspiele aus dem letzten Kriege erläutert, und mit nöthigen Plans versehen / von Johann Gottlieb Tielke
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Den Marsch anzugeben und zu führen. 35

einen bessern Halt zu geben, die Zwischenräume zwi-schen den Körben mit Mist, Rasen oder auch Faschi-nen aus, doch so, daß die Körbe selbst leer bleiben, da-mit das Wasser sich nicht stemmen, sondern durchflies-sen kann, über selbige leget man Balken, und alsdennder Quere drauf Pfosten oder Bretcr, ?1.1. 5. so

hat man eine Brücke, welche eine ziemliche Last tragenkann. Man kann auch stakt der Schanzkörbe Fässernehmen, und wenn man die Zwischenräume mir Fa-schinen ausgefüllt,, und damit bald bis dem Ufer gleichist, das übrige mit Schutt oder Erde überschütten, umdie Balken und Pfosten zu ersparen; Eben so kannman auch mit Mauer-Böcken verfahren, ?1.1. ?ig. 4.Man kann auch, solchen Brücken mehr Widerstand zugeben, sie nach §. 42. mit Stroh belegen, nur will ichhierbei), wie bey allen schwachen Brücken, einmal vorallemal erinnert haben, daß man auf solchen kein Ge-schütz oder schwere Wagen halten, sondern so geschwind,als möglich, drüber fahren lassen muß.

§. 47 .

Bey hochufrigen, aber nicht all-ubreiten Grabenund Flüssen, kann man auch auf nachfolgende Art ge-schwind eine Brücke machen:

Alan nimmt die stärksten Thorflügel, die man amnächsten haben kann, vom Hofe oder Scheunen, legtderen zwey gegen einander in den Fluß, so daß sie sichunten in der Mitten gegen einander stämmen, und dasWasser darhintcr weglaufen kann, den Zwischenraumfüllet man mit Faschinen aus. Kann man aber langeBalken haben, so ist es noch besser und dauerhafter,man legt solche dergestalt in den Fluß, daß sich allemalzwey und zwey einander krcutzen. Je näher man der-gleichen Krcutze neben einander legt, je dauerhafter

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