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H. Theil. VH. Hauptstück.
i) ist bey einem Angriff einer Anhöhe, wenn ich sel-bige nicht von andern gegen über stehenden Anhö-hen beschiessen kann, das Geschütz von geringeroder gar keiner Würkung, nach §. 17z. DieMannschaft darf auch nur, weil die Kugeln blosdie Kante, und nicht die obere Fläche des Berges,bestreichen, etliche wenige Schritt von der Kantedes Berges zurück treten, so gehen alle Kugelnüber sie weg, ?I. XXX. 6§. 2 . Dahcro es lächer-lich ist, wenn man bey Bestürmung dergleichenAnhöhen die Zeit mit Schieffcn verderbt. Hiermuß Geschwindigkeit und das blanke Gewehr ent-scheiden.
r) Kann man, wenn die Anhöhe oder der Berg et-was steil, die Reiterey nicht brauchen.
z) Kann sogar das Fußvolk währenden Aufsteigensnicht feuern, und wenn sie es ja thun,! so wird esvon wenig Würkung seyn.
4) Wenn die Soldaten auch ja die Höhe ersteigen,so sind sie so ermattet und äußern Odem, daß esleicht ist, sie mit dem Vajonet wieder herunterzu treiben.
§. r6l.
Eine angreifende Anhöhe aber ist diese, welche un-serer Stellung so nahe gelegen, daß sich der Feind ih-rer bemächtigen, und Batterien darauf errichten kann.Wenn dieses ja nicht zu vermeiden, so muß man seineLinie doch so einrichten, daß man wenigstens das Be-sircichen (Lnülsäe) verhindere, und sich durch Schulter-wehren (LpLuIement) zu decken suche.
§. 262.
Zum öftern ist es auch von großem Nutzen, wenn
man